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Neuseeland: Deutsche Urlauber retten sich mit Sprung über Bord

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Schiffsunglück in Neuseeland  

Deutsche retten sich von brennendem Schiff

18.01.2016, 15:59 Uhr | dpa, t-online.de

Neuseeland: Deutsche Urlauber retten sich mit Sprung über Bord. Neuseeländische Rettungseinheiten fischten die Personen aus dem Wasser. (Screenshot: Reuters)

Neuseeländische Rettungseinheiten fischten die Personen aus dem Wasser. (Screenshot: Reuters)

Mit einem Sprung in die kalte See haben sich Urlauber vor der Ostküste Neuseelands von einem brennenden Ausflugsschiff gerettet. Alle 53 Touristen und sieben Besatzungsmitglieder wurden gerettet, darunter zwei deutsche Urlauber aus Bremen.

Das Schiff befand sich auf dem Rückweg von White Island. Auf der bei Touristen beliebten Insel, rund 50 Kilometer vom Festland entfernt, liegt einer der aktivsten Vulkane Neuseelands. Als im Maschinenraum ein Feuer ausbrach, war das 22 Meter lange Schiff nur noch einige hundert Meter von der Küste entfernt.

Vier Personen hätten leichte Verletzungen und Rauchvergiftungen erlitten, berichtet die neuseeländische Polizei. Einige retteten sich mit Schlauchbooten, andere wurden von Schiffen aufgenommen. Mit einem Helikopter wurde überprüft, dass sich niemand mehr im Wasser befand.

Schiffsmannschaft überfordert

Eine 49-Jährige Frau aus Bremen erzählte der Deutschen Presse-Agentur am Telefon, sie habe mit ihrer Tochter und anderen Passagieren im Aufenthaltsraum des Schiffes gesessen, als sie plötzlich starken Qualm bemerkt hätten. Gemeinsam seien sie dann in den vorderen Teil des Schiffes geflüchtet. 

Die sehr junge Mannschaft des Schiffes sei mit der Situation völlig überfordert gewesen, erzählte die Bremerin: "Wer braucht denn eine Rettungsweste?" haben sie halb im Scherz gefragt. Dann kamen sie mit einer einzigen Weste wieder." Ein Passagier habe seine Rettungsweste ausgezogen und einem Achtjährigen gegeben.

Der deutschen Passagierin zufolge war der Seegang so stark, dass die Wellen bis zu zwei Meter hoch an die Bordwand schlugen. "Als die anderen Schiffe zu Hilfe kamen, stand unseres schon zur Hälfte in Flammen. Meine Tochter sagte dann: Ich springe jetzt ins Wasser." Bis zu diesem Zeitpunkt hätten sie keine Rettungswesten erhalten. 



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