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Mit diesen Tipps sparen Sie schon vorher in Ihrem Urlaub Geld

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Günstig im Urlaub und auf nichts verzichten? So geht's!

23.05.2017, 09:54 Uhr | dpa-tmn

Mit diesen Tipps sparen Sie schon vorher in Ihrem Urlaub Geld. Wer zum richtigen Zeitpunkt den Sommerurlaub bucht, kann viel Geld sparen. (Quelle: imago/blickwinkel)

Wer zum richtigen Zeitpunkt den Sommerurlaub bucht, kann viel Geld sparen. (Quelle: blickwinkel/imago)

Kaum im Urlaub angekommen, kostet die Taxifahrt zum Hotel gleich ein halbes Vermögen. Besichtigungen und Abendessen belasten das Budget weiter. Die Ausgaben vor Ort sind schnell genauso hoch wie jene für Anreise und Hotel. Wo Nebenkosten lauern - und wie man sie vermeidet.

Wer keinen All-inclusive-Urlaub bucht, der weiß: Die Kosten für Anreise und Hotel sind nur ein Teil der Rechnung. Oft reicht das eingeplante Reisebudget nicht mehr aus, weil die Ausgaben vor Ort durch die Decke gehen. Doch bei den Nebenkosten lässt sich kräftig sparen - ob beim Transport, Restaurantbesuch oder Ausflug.

1. Mietwagen von Zuhause aus buchen

In vielen Urlaubsorten empfiehlt sich ein Mietwagen, um die Region zu erkunden. Das Fahrzeug sollte bereits vor dem Urlaub von zu Hause aus reserviert werden. "Die Gesamtkosten sind dann klar ausgewiesen", sagt Stefan Sielaff vom ADAC. Nebenkosten für Navigationsgerät oder Kindersitze sind in der Regel nicht versteckt.

Vor Ort zahlt der Urlauber dagegen meist drauf. Die Anmietung eines Wagens ist oft teurer. Außerdem lesen viele aus Zeitmangel nicht richtig den Vertrag - obwohl dort einige Kostenfallen lauern. Achten sollte man zum Beispiel auf die Buchung unbegrenzter Kilometer. "Ansonsten kommen beim Überschreiten der Inklusiv-Kilometer hohe Kosten auf den Mieter zu", sagt Sielaff. Manche Verleiher verlangen außerdem Extragebühren, wenn der Fahrer weniger als 25 Jahre alt ist.

Ein Vergleich verschiedener Anbieter lohnt sich daher immer. Und das geht besser über ein Buchungsportal als vor Ort am Flughafen.

2. Öffentlichen Nahverkehr nutzen

Für den Weg vom Flughafen zum Hotel bietet der öffentliche Nahverkehr oft eine gute Alternative zur teuren Taxifahrt, für die Ausländer oft noch einen Aufschlag zahlen - Touristen sind beliebte Opfer für überteuerte Transfers. Einmal am Zielort angekommen, empfehlen sich Bus und Bahn sowieso, sofern sie zuverlässig und sicher sind.

"So ist man meist günstiger und oft auch schneller unterwegs", sagt Stefan Diener vom Reiseblog "Faszination Südostasien". Er nennt Bangkok als Beispiel. Dort gebe es eines der größten Busliniennetze der Welt. Touristen nutzen es allerdings kaum. Den meisten Reisenden sei es schlicht nicht bekannt. Auch die zeitsparenden Kanalboote werden nur selten zur Erkundung der Stadt genutzt.

Der öffentliche Nahverkehr bietet einen weiteren Vorteil: Meist gibt es Mehrfahrten- oder Tages- und Wochentickets. Das spart auf Dauer noch mehr Geld. Bei langen Busfahrten auf einer Rundreise lohnt es sich außerdem, auf die Reisetage zu achten. "Touristen sollten Feiertage oder verkehrsreiche Ferienwochenenden vermeiden", rät Diener. Ähnlich wie in Deutschland, zahlt man dann oft höhere Preise.

3. Essen und Trinken wie die Landsleute

Was die Reisekasse vor Ort am stärksten belastet, sind wohl Essen und Trinken. Gerade bei diesem Posten lässt sich richtig sparen. "Regel Nummer eins lautet dabei: Iss nicht im Hotel", sagt Diener. Das Restaurant außer Haus ist in vielen Fällen günstiger.

An vielen Orten zahlt der Tourist nicht nur die Speisen, sondern auch für eine schöne Lage des Lokals. Einfaches Beispiel: Direkt an der Strandpromenade ist es oft deutlich teurer als in Nebenstraßen, wo das Essen mindestens genauso gut ist.

Vorsicht auch bei reinen Touristen-Lokalen: Gerade in Asien zahlt man dort schnell mal das Doppelte. Diener rät, auf die Kundschaft zu achten. "Dort, wo Einheimische essen, ist es meistens günstiger, und es schmeckt oft auch noch deutlich besser." Manchmal braucht man dafür kulinarisch etwas Mut - doch meist lohnt sich das.

4. Alternativen zu Touristen-Hotspots suchen

Nicht selten wird die Skybar eines bekannten Fünf-Sterne-Hotels im Reiseführer als "Place to be" beschrieben. Doch meist sind solche Hotspots entsprechend überlaufen - und vor allem teuer.

Dabei ist eine vergleichbare Aussicht oft gratis zu haben, weiß Sarah Althaus, Reisebloggerin bei "Rapunzel will raus" aus der Schweiz. Hier hilft es, sich vorher im Internet zu informieren. Beispiel Skybar: Oft gibt es weitere Wolkenkratzer, die man kostenlos besuchen kann. "So spart man schnell mal 20 bis 30 Euro", sagt Althaus.

Meist kostet nicht nur die Fahrt zur Aussichtsplattform Geld, die Getränke an der Bar sind zusätzlich teuer. Einen Ausblick auf die Skyline bei Nacht können auch andere Orte bieten, wo sich die Aussicht dann mit Getränken aus dem Supermarkt genießen lässt.

5. Sehenswürdigkeiten mit Kombi-Tickets erkunden

Für den Besuch von Sehenswürdigkeiten wird von Touristen oft das Doppelte dessen verlangt, was Einheimische zahlen müssen. Das kann man fair finden oder nicht. Sparpotenzial bieten Kombi-Tickets und City-Pässe: Mit ihnen hat der Urlauber am Ende der Reise meist weniger gezahlt, als er es für die Summe aller Einzeltickets getan hätte. Und die Tickets dienen oft sogar als Fahrkarte für den Nahverkehr.

Außerdem lohnt ein Blick auf die Webseiten der touristischen Attraktionen. "Häufig sind online gebuchte Karten etwas günstiger als an der Tageskasse", sagt Diener. Manche Sehenswürdigkeiten sind an bestimmten Wochentagen günstiger oder sogar kostenlos zugänglich.

Bei Ausflügen und Touren gilt außerdem: Wer auf eigene Faust unterwegs ist, kann meist einiges sparen. Manchmal ist man dann zwar langsamer unterwegs - aber eine eigene Tour durch die Stadt ist oft erlebnisreicher als die im Touristenbus.

6. Beim Shopping mutig sein und handeln

Bei Mitbringseln und Souvenirs lässt sich ordentlich Geld sparen - sofern man bereit ist, zu handeln. Das sollte man tun: "In vielen Ländern gehört das einfach dazu, ansonsten werden völlig überteuerte Preise gezahlt", sagt Bloggerin Althaus. Vielen ist das Feilschen um den Preis unangenehm, dabei wird es vom Händler sogar geschätzt. Handeln sei reine Gewöhnungssache, sagt Althaus. Irgendwann macht es dann sogar Spaß – und schont den Geldbeutel.

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