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Stress macht dick20.05.2008, 13:26 Uhr | ag
Wer beruflich viel um die Ohren hat, neigt eher zu Übergewicht. (Foto: Imago)Die Zeit drängt, der Terminkalender platzt, tausend Dinge müssen erledigt werden: Wer permanent unter Druck steht, hat kaum Zeit für vernünftiges Essen und muss um die schlanke Linie fürchten. Dass Stress verheerende Auswirkungen auf die Figur hat, ist wissenschaftlich belegt. Eine Studie der London Medical School belegt, dass gestresste Menschen eine um 60 Prozent höhere Wahrscheinlichkeit besitzen, Fett am Bauch anzusetzen. Für die Studie wurden über 19 Jahre hinweg 10.000 Männer und Frauen zwischen 35 und 55 Jahren beobachtet. Das Ergebnis: Menschen, die am Arbeitsplatz permanent unter Strom stehen, haben ein doppelt so hohes Risiko, am so genannten Metabolischen Syndrom zu erkranken, dessen Symptome Übergewicht, hoher Blutdruck, hohe Blutfettwerten und Stoffwechselstörungen sind.
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Menschen, die am Arbeitsplatz unter Druck stehen, haben es schwer, überschüssige Pfunde wieder los zu werden. Die meisten Diäten scheitern am Stressfaktor. Wer viel Stress im Beruf hat, kann diesen natürlich nicht so einfach wegzaubern. Ein gutes Zeitmanagement und gezielte Entspannungsmethoden helfen jedoch, die Anspannung abzubauen. Lästige Fettpolster lassen sich durch regelmäßige Mahlzeiten verhindern. Das wehrt Heißhungerattacken am Nachmittag oder Abend ab. Außerdem hilft es, sich am Tag vorher schon Gedanken übers Essen zu machen. Wer sich morgens kleine gesunde Snacks wie Obst, Salat oder Joghurt einpackt, lässt sich tagsüber nicht so leicht durch Schokolade oder fette Snacks verführen.
In besonderen stressigen Momenten ist es hilfreich, das Nervenkostüm zu stärken. Was Sie jetzt brauchen sind Vitamin B, Magnesium und Kalzium. Zwar signalisiert Ihr Körper in besonders aufreibenden Situationen, dass er sich nach nichts mehr sehnt als nach der erlösenden Schokolade. Kein Wunder, weiß er doch genau, dass der Genuss schnell dazu führt, dass das Gute-Laune-Hormon Serotonin ausgeschüttet wird. Stärken Sie der Figur zuliebe Ihre Nerven lieber mit Vitamin B, ein Mangel führt zu Konzentrationsschwäche, Reizbarkeit und Depressionen. Magnesium hemmt die Erregungsvorgänge an Nerven und Muskeln und auch Kalzium reguliert die Reizleitung an Nerven und Muskeln. Alle diese guten Dinge sind in Vollkornerzeugnissen, Milch und Hülsenfrüchten enthalten.
Trotz aller guter Vorsätze gibt es jedoch im Berufsalltag immer wieder Situationen, die sich so sicher einstellen wie der gemeine Heißhunger auf Süßes: wenn Sie mit dem Geschäftsbesuch essen gehen müssen, wenn die Pause mal wieder unter den Tisch fällt oder die nette Kollegin zum Geburtstagskuchen einlädt. Doch gerade weil diese Versuchungen immer wiederkehren, kann man sich wappnen. Niemand zwingt Sie beim Businesslunch, Ihren Hunger schon mit dem eingangs gereichten Brot zu stillen. Denken Sie dran: Der Hauptgang kommt ja noch! Und wenn Sie die richtige Wahl getroffen haben, dürfen Sie sogar hemmungslos zuschlagen und sich mit Gemüse aus dem Wok, Salaten oder Nudeln mit weitgehend fettfreien Gemüsebeilagen so richtig satt essen. Dass Wein oder Bier tabu sind, versteht sich von selbst. Alkohol verstärkt nämlich das Hungergefühl.
Auch wenn der Terminkalender noch so voll ist, verzichten Sie niemals auf Entspannungspausen und kleine Auszeiten. Der Trick ist nicht, die Grenzen der eigenen Willensstärke auszutesten, sondern Herr der Situation zu bleiben. Wer Wasser, Obst und fettarme Knabbereien wie Knäckebrot in Reichweite hat, kann das Magenknurren mit ruhigem Gewissen besänftigen. Vielleicht haben Sie nach dem Essen in der Mittagspause ja auch noch ein paar Minuten Zeit, mit Ihrer Lieblingskollegin eine Runde ums Haus zu drehen und frische Luft zu tanken. Der zweite Vorteil: Sie bringen Ihren Puls in Wallung. Der beste Ausgleich zum stundenlangen Sitzen wäre natürlich ein Fitness-Programm. Aber auch ohne das können Sie für Bewegung sorgen: Fahren Sie mit dem Rad zur Arbeit und nehmen Sie die Treppe.
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