25.10.2010, 08:51 Uhr | cme, t-online.de
Wer überschüssiges Bauchfett loswerden will, sollte zu Vollkornprodukten greifen. Forscher der Tufts University haben herausgefunden, dass sich bei Menschen, die bei Getreideprodukten die Vollkornvariante wählen, deutlich weniger Bauchfett bildet als bei Weißbrotfans. Für einen deutlichen Effekt sollten mindestens drei Portionen Vollkorn-Produkte am Tag gegessen werden.
Die US-Forscher befragten 2.800 Erwachsene nach ihren Ernährungsgewohnheiten und untersuchten ihr Fettgewebe. Bei jenen, die sich statt von Produkten mit weißem Getreide von solchen aus Vollkorn ernährten, hatte sich deutlich weniger Bauchfett angesammelt. Den positiven Effekt beobachteten die Forscher bei jenen, die mindestens drei Portionen Vollkorn-Produkte pro Tag verzehrten - und weniger als eine mit normalem Getreide. Als eine Portion Vollkorngetreide galt dabei eine Scheibe 100-prozentiges Weizen-Vollkornbrot, eine halbe Tasse Haferflocken oder dieselbe Menge an braunem Reis. Bei jenen, die neben den Vollkorn-Portionen weiterhin viele Produkte mit verarbeitetem Getreide zu sich nahmen, war der Vorteil nicht zu beobachten. "Es ist also wichtig, Teile der Ernährung zu ersetzen und nicht bloß zusätzlich Vollkorn zu essen", erklärt Studienautor Nicola McKeown.
Bauchfett gilt als besonders ungesund. Es umhüllt die inneren Organe und produziert schädliche Botenstoffe, die zu Bluthochdruck, hohen Cholesterinwerten und Diabetes führen können. Bei Vollkorn-Essern war das Volumen dieses Fettgewebes um zehn Prozent geringer als bei den Weißmehl-Essern. Dabei berücksichtigten die Forscher auch andere Faktoren wie Rauchen, Alkoholkonsum, Obst- und Gemüseverzehr und Bewegung und rechneten diese heraus. Somit schützt Vollkorn auch vor Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Die positive Wirkung von Vollkornprodukten wird vor allem durch die enthaltenen Ballaststoffe erzielt. Dies sind pflanzliche Fasern, die der Darm nicht oder nur teilweise aufspalten kann. Sie können vom Körper kaum zur Energiegewinnung genutzt werden und werden daher wieder ausgeschieden. Früher hielt man die Fasern für unnütz - daher auch der Name "Ballast"-Stoffe. Heute weiß man, dass Ballaststoffe sehr unterschiedlich aufgebaut sind und im Körper verschiedene Funktionen erfüllen. So binden die Fasern im Darm Wasser, erhöhen das Stuhlvolumen und verbessern Sättigung und Verdauung. Zudem binden sie im Darm Cholesterin, Mikroorganismen sowie verschiedene andere Stoffe und verhindern einen starken Blutzuckeranstieg. Auch eine Schutzwirkung vor Darmkrebs wird ihnen nachgesagt.
25.10.2010, 08:51 Uhr | cme, t-online.de
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