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Lebensmittelsicherheit: Neues Krebsgift in Pommes frites entdeckt

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Pommes frites  

Krebsgift in Pommes doch nicht so gefährlich

18.08.2008, 16:20 Uhr | bri/dpa

Auch Pommes sind mit Glycidamid belastet. (Foto: imago)Auch Pommes sind mit Glycidamid belastet. (Foto: imago) Obwohl vor kurzem das Krebs auslösende Glycidamid in Pommes frites und Kartoffelchips nachgewiesen wurde, geben Forscher der Technischen Universität München jetzt Entwarnung."Wir haben in Pommes und Chips nur sehr geringe Konzentrationen von Glycidamid gefunden", sagt der Michael Granvogl, Leiter der Studie zu den Inhaltsstoffen den Ruhr Nachrichten. Viel ungesunder sei der Fettgehalt in diesen Produkten, so der Forscher.

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Forscher: "Ich esse auch weiterhin Pommes"

Bei der Untersuchung von zehn Sorten Chips und drei Sorten Pommes frites sind Glycidamid-Mengen von 0,3 bis 1,5 Mikrogramm pro Kilo nachgewiesen worden. Der Stoff soll noch gefährlicher sein als das bereits bekannte Acrylamid, das immer wieder in stärkehaltigen Nahrungsmitteln gefunden wird. Aufgrund der niedrigen Konzentrationen des Glycidamids lässt sich Granvogl nicht den Appetit verderben: "Ich esse jedenfalls auch weiterhin Pommes frites".

Hauptgefahr bleibt Acrylamid

Glycidamid entsteht auf die selbe Weise wie Acrylamid - beim Erhitzen von stärkehaltigen Lebensmitteln wie Pommes, Kartoffelchips oder Toast. Auch dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) in Berlin ist diese Substanz bekannt. Es handele sich hierbei um eine weitere Gefahrenquelle, hieß es auf Anfrage von t-online.de. Allerdings bleibe Acrylamid die Hauptgefahr in Pommes oder Chips, so das BfR. Denn die Konzentration von Acrylamid in Pommes und Chips sei rund vierhundert mal so hoch wie die von Glycidamid.

Pommes und Toast nicht verkohlen lassen

Zudem kann man man beim Zubereiten von Pommes den Gehalt an gefährlichen Stoffen senken. Denn je intensiver man stärkehaltige Nahrungsmittel erhitzt, umso mehr Glycidamid und Acrylamid werden gebildet. Beim Frittieren von Pommes frites sollten Verbraucher eine möglichst niedrige Temperatur wählen. "Vergolden statt verkohlen" sei die Devise, sagen die Forscher der TU-München. "Mit einer Frittiertemperatur von 175 Grad und kurzen Frittierzeiten halte man die Belastung nach derzeitigem Wissen in tolerierbaren Grenzen."

Zu viel Pommes macht dick

Außerdem kann man seine persönliche Belastung mit den Krebs erregenden Substanzen auch durch eine gesunde Ernährung senken. Pommes und Chips sind sehr fettreich und lassen die Fettpolster am Bauch und Schenkeln wachsen. Wer sich gesund ernähren will, sollte sowieso wenig davon essen. "Wenn jemand zwei Tüten Chips am Tag isst, dann ist das Ungesunde daran sicher nicht das Glycidamid, sondern der Fettgehalt der Chips", so Granvogl.

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