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Lebensmittel: Ministerium warnt erneut vor Fleischklößen mit Listerien

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Listerien in Lebensmitteln  

Noch mehr Fleischklöße mit Listerien verseucht

15.03.2010, 16:22 Uhr | dpa

Lebensmittel: Ministerium warnt erneut vor Fleischklößen mit Listerien.  Fleischklöße (Foto: imago)

Fleischklöße (Foto: imago)

Das niedersächsische Verbraucherministerium warnt erneut vor bakteriell verseuchten Fleischklößen, die bundesweit in "Jawoll"-Sonderpostenmärkten vertrieben werden. Möglicherweise enthielten auch Chargen mit einem Mindesthaltbarkeitsdatum bis zum 5. November 2010 eine erhöhte Menge an Listerien, teilte das Ministerium mit. Bislang galt die Warnung nur für die Charge L: 24.05.10/102 mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 24. Mai 2010.

Für wen ein Gesundheitsrisiko besteht

Die Klöße werden in 500-Gramm-Plastikbeuteln verkauft. Die Herstellerfirma Metzger Otten aus Ottersberg im Landkreis Verden warne vor dem Verzehr der tiefgefrorenen Schweineklößchen. Listerien können bei alten und kranken Menschen sowie bei Kindern schwere Erkrankungen auslösen.

Geschäft mit Restposten

Die Kette "Jawoll" kauft nach eigenen Angaben Restposten aus Versicherungsschäden, Überproduktionen, Lagerräumungen oder Insolvenzen auf. Es gibt 46 Märkte in Deutschland, überwiegend im Nordwesten.

Sieben Tote durch Listerien in Käse

Erst kürzlich beunruhigte mit Listerien verseuchter Käse die Verbraucher. In Deutschland und Österreich starben sieben Menschen nach dem Verzehr. Der Käse der Firma Prolactal wurde unter den Markennamen "Reinhardshof, Harzer Käse" und "Reinhardshof, Bauernhandkäse mit Edelschimmel" in verschiedenen Supermärkten verkauft - in Deutschland beim Discounter Lidl, in Österreich unter anderem in Geschäften der REWE-Gruppe und Spar. Die Listerien waren möglicherweise durch Dungkäfer in der Produktionsanlage übertragen worden.

Listeriose ist eher selten

Listeriose ist eine relativ seltene Bakterien-Infektion, an der in Deutschland jährlich hunderte Menschen erkranken. Ansteckungswege sind vor allem der Verzehr von mit Bakterien verseuchten Lebensmitteln. Die Keime kommen vor allem in rohem Fleisch, Fisch und Milchprodukten vor.

Ein Drittel der Erkrankten stirbt

Nach Informationen des Robert Koch-Instituts verläuft die Krankheit bei rund 30 Prozent der Erwachsenen tödlich - meist sterben aber nur Menschen mit geschwächtem Immunsystem daran. Andere haben nach einer Inkubationszeit von bis zu 70 Tagen nur leichte Grippesymptome.

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