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Speiseeis: Jedes vierte Eis mit Durchfallkeimen belastet

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Jedes vierte Eis mit Durchfallkeimen belastet

06.09.2010, 16:36 Uhr | tze

Speiseeis: Jedes vierte Eis mit Durchfallkeimen belastet. Speiseeis: Bakterien verderben den Eis-Genuss. In Nordrhein-Westfalen wurde jede vierte Probe beanstandet. (Foto: imago)

Bakterien verderben den Eis-Genuss. In Nordrhein-Westfalen wurde jede vierte Probe beanstandet. (Foto: imago)

Bakterien, die Durchfall auslösen und Fette, die in Milcheis nicht zu suchen haben, können Eis-Fans den Genuss und auch den Magen verderben. Bei Stichproben der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen war jedes vierte Speiseeis von der Eisdiele stark mit Keimen belastet. Außerdem wird bei der Qualität geschummelt: Jedes fünfte Eis enthielt unzulässige Fremdfette.

Jedes vierte Eis verkeimt

Die Verbraucherschützer nahmen im Juli und August Proben in 39 Eisdielen und fünf Eiswagen in Düsseldorf, Köln und Dortmund. Stets wählten sie Vanilleeis - diese Sorte ist ein Milcheis und darf nur bestimmte Zutaten enthalten. Das unappetitliche Ergebnis aus dem Labor: Ein Viertel der Proben war erheblich mit Enterobakterien belastet, wie die Verbraucherzentrale NRW mitteilt. Mit mehr als 500 Keimen pro Gramm sei der Warnwert überschritten. Zwar machen Enterobakterien nicht jeden krank, aber bei Menschen mit geschwächtem Immunsystem können sie Magen- und Darmerkrankungen auslösen.

Portionierer können zur Keimschleuder werden

Derartige Hygienemängel bei Speiseeis sind kein lokales Problem. Auch das Hessische Landeslabor warnte im August vor verkeimten Eis. Von rund 260 Proben aus Hessen enthielte siebte zu viele Keime. Deshalb fordern Verbraucherschützer häufigere Kontrollen von Eisdielen und Eiswagen. Der hohe Grad der Verkeimung deute darauf hin, dass einige Eisverkäufer die Hygienevorschriften bei Herstellung, Lagerung und Verkauf nicht einhielten, meint die Verbraucherzentrale NRW. Die größte Keimgefahr geht demnach von den Portionieren aus, wenn sie nicht regelmäßig unter fließendem Wasser abgespült oder in abgestandenes Wasser getaucht werden.

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