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Test: Günstiger Prosecco aus dem Supermarkt muss nicht schlecht sein

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Guter Prosecco muss nicht teuer sein

20.09.2010, 17:02 Uhr | wve

Guter Prosecco muss nicht teuer sein. Test: Guter Prosecco muss nicht teuer sein. (Foto: imago)

Test: Guter Prosecco muss nicht teuer sein. (Foto: imago)

Hoher Preis muss nicht unbedingt mit guter Qualität einhergehen - das gilt zumindest für Prosecco. Das hat das Fachmagazin „Wein + Markt“ in einem Test mit 74 Proseccos herausgefunden. Auch im Discounter kann man für wenig Geld eine gute Flasche kaufen. Wir zeigen Ihnen, welche Proseccos im Preis-Leistungs-Vergleich besonders gut abgeschnitten haben.

Prosecco Frizzante und Prosecco Spumante

Prosecco ist nicht gleich Prosecco. Dabei unterscheidet man zwischen Prosecco Frizzante und Prosecco Spumante, wobei erster nur wenig schäumt und einen geringeren Kohlensäuredruck hat. Das wirkt sich besonders auf die jeweils zu zahlende Steuer aus, die den Spumante teurer macht. Auf dem deutschen Markt herrscht zwischen beiden Sorten eine klare Rangordnung. Bei 92,5 Prozent des verkauften Proseccos handelt es sich um einen Frizzante. Lediglich siebeneinhalb Prozent macht der meist teurere Spumante aus.

Nur acht Weine waren richtig gut

Sieger in der Kategorie Frizzante wurde der "San Mondello BioBio Prosecco Treviso DOC" von Netto. Beim Spumante machte der "La Rovere, Prosecco VSAdQ extra trocken" von Real das Rennen. Zwar schneiden günstige Proseccos aus dem Supermarkt vergleichsweise gut ab, das Gesamtergebnis des Tests ist dennoch ziemlich ernüchternd. Richtig gut, also mit einer Punktzahl von mindestens 14, waren nur acht der insgesamt 74 getesteten Weine.

Durchschnittlich 2,06 Euro pro Flasche

Mittlerweile gibt es im Supermarkt eine große Auswahl an Prosecco. In den letzten Jahren wird immer mehr davon konsumiert. Allein im Jahr 2009 wurden 51,2 Millionen Flaschen verkauft. Das entspricht einer Steigerung von elf Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dabei liegt der durchschnittliche Preis für eine Flasche bei 2,06 Euro, so der Marktinformationsdienst Nielsen.

Auf einer Skala von 0 bis 20 Punkten

Das Fachmagazin „Wein + Markt“ testet jedes Jahr Wein und Sekt. Dabei vergibt eine Jury aus Fachleuten Punkte zwischen 0 und 20, wobei alles zwischen 20 und 18 Punkten ein absoluter Spitzenwein ist und alles unter sieben Punkten grob fehlerhaft ist. Dazwischen gibt es diverse Abstufungen.

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