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Supermärkte: Was beim Einkaufen am meisten nervt

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Was in Supermärkten am meisten nervt

18.10.2010, 12:11 Uhr | tze

Supermärkte: Was beim Einkaufen am meisten nervt. Stress beim Einpacken ist im Supermarkt besonders nervig. (Foto: dpa))

Test zeigt: Im Discounter spart man kaum etwas. (Foto: dpa)

Lange Wartezeiten an der Kasse, aber umso mehr Hektik beim Verstauen der Einkäufe - das nervt viele Verbraucher beim Einkauf in Supermärkten. Bei Discountern ist man sie schon schon gewohnt, aber nun breiten sich die Kassen mit dem kurzen Ende auch in Läden aus, die vorher noch auslandende Warenmulden hatten, an denen zwei Kunden in Ruhe ihre Einkäufe verstauen konnten. Es kommt der Eindruck auf, dass die Märkte ihre Kunden schnellstmöglich loswerden wollen, nachdem die Kasse geklingelt hat.

Stress an der Supermarktkasse

Schon bevor es an der Supermarktkasse richtig losgeht, kommt Stress auf: Das Auge springt vom vollgepackten Einkaufswagen zur Warenablage hinter dem Scanner. Kaum 40 Zentimeter lang ist die blanke Fläche, dahinter tut sich der Abgrund auf. Wie soll man den Wocheneinkauf rasch und unbeschadet genug von diesem Sprungbrett in die Einkaufstasche verfrachten und nebenbei auch noch bezahlen? Die flinken Finger der Kassierer ziehen die Waren viel schneller über den Scanner, als man sie in Empfang nehmen kann. Wer trotzdem mithalten will, probiert es mit der Strategie "Schwergewichte voraus, Eier zuletzt" - also alle Einkäufe schon in der Reihenfolge aufs Band legen, in der sie in die Tasche kommen sollen. Andernfalls bleibt nur "raus dem Wagen, rein in den Wagen", und man rollt resigniert zur Packzone an der Wand.

Kompaktkassen sparen Platz im Supermarkt

Die Redaktion von t-online.de hat beispielhaft beim Handelsriesen Rewe nach dem Grund für die Umrüstung der Kassen gefragt. Die Antwort aus der Pressestelle: "Die räumliche Beschränkung in bestimmten Innenstadtlagen zwingt uns dazu, in einigen wenigen Märkten vereinzelt auch kompakten Kassen anzubieten. In diesen Märkten werden in der Regel kleinere Einkäufe getätigt, so dass kompakte Kassenzonen für völlig ausreichend sind. Diese kompakten Kassenzonen sind jedoch bei Rewe nicht die Regel, sondern die Ausnahme."

Verbraucherzentrale rät zur Beschwerde

Armin Valet von der Verbraucherzentrale Hamburg meint zu den verkürzten Einpackzonen: "Der Einkauf wird beschwerlicher und hektischer. Da wird nicht an die Verbraucher gedacht. Die Händler müssen aufpassen, dass das nicht zum Eigentor wird." Was können Verbraucher gegen Ärgernisse beim Einkauf tun? Valet rät: "Man sollte sich an die Handelsketten wenden und seinen Missmut zum Ausdruck bringen. Beschwerden können Verbesserungen nach sich ziehen, denn wo es viel Konkurrenz gibt, können sich Firmen keine massive Unzufriedenheit ihrer Kunden leisten."

Gefühlte Wartezeit ist dreimal so lang

Unzufriedenheit kommt besonders häufig in langen Kassenschlangen auf. Knapp sieben Minuten muss ein Kunde in deutschen Geschäften anstehen. Das hat das Beratungsunternehmen Grass Roots Performance 2008 bei einem Vergleich in 24 europäischen Ländern ermittelt. Eine aktuelle Studie von Ematrix kommt auf rund drei Minuten Wartezeit speziell bei Supermärkten und Discountern. Doch die gefühlte Wartezeit ist nach wissenschaftlichen Erkenntnissen dreimal so lang. Manchmal wird der Kassenstau von den Kunden selbst verursacht: Wer akribisch das Kleingeld passend aus dem Portemonnaie angelt, hält den betrieb auf -da können sie Kassierer noch so schnell scannen.

Die häufigsten Ärgernisse im Supermarkt

"Supermarkt – alles super?" lautete der Titel einer Umfrage der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) im Jahr 2007. Dabei wurden rund 300 Senioren befragt. Ein häufig genannter Kritikpunkt waren die langen Wartezeiten an der Kasse, ebenso wie die Hektik beim Bezahlen und Einpacken der Waren, insbesondere bei Discountern. Außerdem ärgerten sich viele darüber, dass interessante Angebote bei Aldi, Lidl und Co. oft zu schnell vergriffen sind. Weitere Ärgernisse waren Mogelpackungen die einen größeren Inhalt vortäuschen, schlecht lesbare Verpackungsaufdrucke und Preise sowie falsche Abrechnung reduzierter Ware - allesamt Faktoren, die nicht nur älteren Leuten den Einkauf vermiesen.

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