19.07.2013, 15:44 Uhr | ag/dpa
Frucht- und Obstfliegen gehören zu den unangenehmen Erscheinungen der warmen Jahreszeit. Bei jeder Mahlzeit schwirren die lästigen Insekten um die Teller und lassen sich auch nicht durch Wegwedeln mit der Hand vertreiben. Doch mit ein paar einfachen Tricks können Sie sich die Plagegeister vom Hals halten. Sieben Tricks gegen Fruchtfliegen.
Fruchtfliegen schwirren meist urplötzlich herbei. Angelockt vom Duft nach reifem Obst, gelangen sie durch geöffnete Fenster in die Wohnung. Doch genauso häufig werden die Tierchen unbemerkt in Einkaufstüten eingeschleppt: Noch bevor das Obst im Handel ist, dient es den Mini-Fliegen als Kinderstube. In Äpfeln, Birnen oder Pfirsichen entstehen aus Hunderten von Eiern Larven, die sich vom Fruchtfleisch ernähren. Zu sehen ist von dem Getümmel nichts. Bleibt das Obst zu lange liegen, schlüpfen die Plagegeister - bei günstigen Temperaturen innerhalb von zwei Wochen. Sie haben dann eine Lebensdauer von 40 bis 50 Tagen. Bei Temperaturen unter zehn und über 32 Grad können sich die Fruchtfliegen nicht vermehren. Früchte zu essen, in denen bereits Larven leben, ist gesundheitlich unbedenklich.
"Um die Tiere zu fangen, können Sie eine Falle bauen“, empfiehlt Laura Gross von der Verbraucherinitiative Berlin. „Nehmen Sie ein Wasserglas und füllen sie es mit etwas Essig, Wasser und Spülmittel. Die Insekten werden dadurch angelockt und ertrinken, wenn sie sich im Glas niederlassen“, erläutert die Expertin. Erneuern Sie die Falle am besten alle zwei Tage. Auch die Sektfalle ist eine wirksame Waffe gegen die kleinen Biester. Einfach eine Flasche mit einem Rest Sekt in der Küche aufstellen. Der Geruch lockt die Fliegen an, sie ertrinken entweder im Alkohol oder finden nur schwer aus der Flasche hinaus.
Wer keinen Sekt zur Hand hat, kann es auch mit Fruchtsaft versuchen. Dazu eine Schale oder ein Glas mit Saft aufstellen und etwas Spüli hinzugeben. Das Mittel bewirkt, dass die Oberflächenspannung des Saftes herabgesetzt wird und die Fliegen ertrinken. Im Handel gibt es spezielle Fruchtfliegenfallen, beispielsweise Gelbtafeln. Auf der Leimbeschichtung bleiben die Tierchen kleben und verenden.
Damit sich die Fruchtfliegen gar nicht erst auf dem Obst niederlassen können, sollte es abgedeckt sein. „Ein Tuch aus Baumwolle ist am besten geeignet“, sagt Gross. Die Früchte sollten komplett bedeckt sein und trotzdem genug Luft bekommen. Alles, was schon weiche Stellen hat, trennen Sie am besten vom anderen Obst. "Druckstellen sind das Einfallstor für Fruchtfliegen. Die Fliegen legen dort gerne ihre Eier ab", erklärt sie Expertin. Auf keinen Fall sollten Sie die Früchte nach dem Einkauf abwaschen. „So vergammeln sie besonders schnell und locken die Tiere erst recht an.“ Das Obst also immer erst kurz vor dem Verzehr reinigen. Auch ein engmaschiges Gitter, wie es zum Abdecken von Torten benutzt wird, hält Fruchtfliegen ab. Die Arbeitsflächen sollten außerdem sauber sein, genauso wie der Abfluss im Spülbecken.
Die kleinen Plagegeister finden sich auch häufig in in faulendem Obst oder Gemüse. Daher sollte man dieses möglichst schnell aus der Wohnung entfernen. Essensreste gehören sofort in den Müll, dieser sollte zudem jeden Tag geleert werden. Denn im Abfall brüten die Fliegen besonders gerne und vermehren sich schnell. Es kann jedoch auch sein, dass ein Blumentopf oder Pflanzentopf die Ursache für die Obstfliegen beziehungsweise Fruchtfliegen ist. In diesem Fall sollte man die oberste Erdschicht abtragen und entsorgen.
19.07.2013, 15:44 Uhr | ag/dpa
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