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Verbraucherzentrale deckt versteckte Preiserhöhungen bei Waschmittel auf

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Verbraucherzentrale deckt heimliche Preiserhöhungen bei Waschmittel auf

31.10.2011, 17:31 Uhr | dapd, dpa-AFX, t-online.de, dapd

Verbraucherzentrale deckt versteckte Preiserhöhungen bei Waschmittel auf. Viele Waschmittelhersteller haben bei gleichem Preis die Füllmenge verringert. (Quelle: imago)

Viele Waschmittelhersteller haben bei gleichem Preis die Füllmenge verringert. (Quelle: imago)

Die Verbraucherzentrale Hamburg hat versteckte Preiserhöhungen bei Waschmittel aufgedeckt. Vier Hersteller hätten bei 17 Waschmittelsorten fast zeitgleich die Füllmengen von 45 auf 40 Waschladungen pro Packung verringert und damit die Preise um 12,5 Prozent erhöht. Das teilt die Verbraucherzentrale unter Berufung auf eine eigene Untersuchung mit. Zu den Ergebnissen.

Füllmenge in gleichem Umfang reduziert

Bei Testkäufen in Hamburger Supermärkten nahmen die Verbraucherschützer Preise und Füllmenge von insgesamt 24 Waschmitteln der vier Hersteller Procter & Gamble ("Ariel", "Meister Proper" , "Dash"), Henkel ("Persil", "Spee", "Weißer Riese"), Dalli Werke ("Dalli") und Fit GmbH ("Sunil") unter die Lupe. Auffällig war, dass bei allen die Füllmenge - und damit die Anzahl der Waschladungen - gegenüber der bisherigen Packung reduziert war.

Gleicher Preis, weniger Waschmittel

Bei 17 Produkten war die Füllmengen von 45 auf 40 Waschladungen pro Packung reduziert. Das entspricht einer Preiserhöhung von 12,5 Prozent, wenn der Handel - wie bei den Testkäufen festgestellt - den Preis unverändert lässt. Zwei Waschmittel verteuerten sich sogar um rund 20 Prozent, zwei um 11,1 Prozent und drei weitere um 7,1 Prozent.

Preisabsprachen? Kartellamt eingeschaltet

In den Supermarktregalen seien sowohl alte, als auch neue Packungen zu finden gewesen. Daraus schließen die Verbraucherschützer, dass die Einführung der neuen Größen noch nicht lange zurückliegt und fast zeitgleich erfolgt ist. Die Verbraucherzentrale Hamburg vermutet eine Absprache unter den Wettbewerbern und hat deshalb nach eigenen Angaben das Bundeskartellamt eingeschaltet.

Von den betroffenen Unternehmen sowie dem Kartellamt waren wegen des Feiertags am 31. Oktober in einigen Bundesländern noch keine Reaktionen auf den Vorstoß der Verbraucherzentrale zu erhalten.

Verbraucherzentrale dokumentiert Mogelpackungen

Die Verbraucherzentrale Hamburg untersucht bereits seit Jahren verdeckte Preiserhöhungen durch Veränderungen der Packungsgröße. Die Liste der Mogelpackungen ist gegenwärtig rund 400 Artikel lang und enthält neben Waschpulver auch Getränke, Süßigkeiten, Kosmetikartikel und Fertiggerichte.

Ratgeber - Waschmittelarten: Welche brauche ich wirklich?

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