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Stichprobe: Bedenkliche Keime häufig auch auf Schweinfleisch

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Stern: Resistente Keime häufig auch auf Schweinfleisch  

Resistente Keime in Schweinefleisch

08.02.2012, 14:13 Uhr | afp, AFP

Stichprobe: Bedenkliche Keime häufig auch auf Schweinfleisch. Jede vierte Portion Schweinefleisch ist mit Keimen belastet. (Quelle: dapd)

Jede vierte Portion Schweinefleisch ist mit Keimen belastet. (Quelle: dapd)

Ein großer Teil des in Deutschland verkauften Schweinefleischs könnte mit Bakterien belastet sein, die gegen zahlreiche Antibiotika resistent sind. Das ergab eine bundesweite Stichprobe des Magazins "Stern". In fünf von 20 Proben mit abgepacktem Schweinefleisch habe ein Fachlabor "mutierte Darmbakterien der Art Escherichia coli" nachgewiesen, so das Ergebnis.

Zahl der Infektionen nimmt zu

Die Bakterien produzieren demnach das Enzym ESBL, das verschiedene Antibiotika unwirksam mache. Die Darmbakterien fielen "bei den üblichen Hygieneuntersuchungen von Lebensmitteln durchs Raster", weil nicht nach ihnen gesucht werde, berichtet der "Stern". Die Zahl der Infektionen von Menschen mit den Bakterien habe jedoch in den vergangenen fünf Jahren "stark zugenommen". Es gebe viele Hinweise darauf, dass ein massenhafter Einsatz von Antibiotika in der Tierhaltung ein wesentlicher Faktor für diesen Anstieg sei, sagte Elisabeth Meyer, Fachärztin für Hygiene an der Berliner Universitätsklinik Charité, dem "Stern".

Fast alle Hähnchen enthalten Antibiotika

Im November hatte in Deutschland eine Studie für Aufsehen gesorgt, nach der fast alle Hähnchen aus deutschen Mastbetrieben Antibiotika als Wachstums- oder Gesundheitsdoping erhalten. Das Bundeslandwirtschaftsministerium kündigte daraufhin Gegenmaßnahmen an.

Auffällige Betriebe stärker überwachen

Um den Einsatz von Antibiotika in der Tierhaltung zu reduzieren, will die Bundesregierung auffällige Betriebe stärker überwachen. Unter anderem sollten Betriebe, die auffällig viele Arzneimittel einsetzten, zur Vorlage und zur Umsetzung eines "individuellen Minimierungskonzepts" verpflichtet werden können, teilte das Landwirtschaftsministerium mit. "Wir müssen die Haltungsbedingungen für Nutztiere verbessern, um den Krankheitsdruck und die Ansteckungsrisiken für die Tiere zu verringern", erklärte Ministerin Ilse Aigner (CSU). Die Ursachen für übermäßigen Antibiotika-Einsatz lägen "häufig in grundlegenden Hygieneproblemen oder Managementfehlern".

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