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Hygiene: Mottenlarven im Küchenschrank

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Lebensmittehygiene  

Motten mit dem Föhn bekämpfen

13.02.2012, 11:36 Uhr | dpa-tmn

Hygiene: Mottenlarven im Küchenschrank . Motten im Schrank lassen sich wegföhnen (Quelle: imago)

Motten im Schrank lassen sich wegföhnen (Quelle: imago)

Wer Mottenlarven in seinem Küchenschrank entdeckt, möchte vor Ekel am liebsten alles wegwerfen. Dabei ist das lästige Ungeziefer kein Zeichen für mangelndes Hygienebewusstsein. Mit diesen Tricks rückt man den Motten zu Leibe.

Motteneier mit Föhn bekämpfen

Flattert eine Motte beim Öffnen aus dem Küchenschrank oder findet man eine Larve in einer Ritze, sollten alle Nahrungsmittel nach Gespinsten abgesucht und möglichst entsorgt werden. Auch die Verpackungen werden auf Löcher kontrolliert, rät Dirk Petersen, Umweltberater bei der Verbraucherzentrale Hamburg. Die Schränke sollte man daraufhin ausräumen und auswaschen. Motteneier in unzugänglichen Bereichen und Ritzen sollten mit dem Föhn erhitzt werden - so sterben sie ab.

Mottenlarven lauern meist im Müsli

Abschließend ist es wichtig, die Lebensmittel nach dem Einkauf in wiederverschließbare Behälter umzufüllen, rät der Experte. So wird sichergestellt, dass neu gekaufte Nahrung nicht wieder befallen wird, sagt Petersen. Ein Zeichen für eine schlampige Haushaltsführung sind die Motteneier jedoch nicht: "Meist werden die Motten, etwa durch den Einkauf von befallenem Müsli oder Mehl, eingeschleppt." Denn in Getreideprodukten, aber auch in Trockenobst, Hülsenfrüchten, Tee und Schokolade fühlen sich die Mottenlarven wohl.

Mit Schlupfwespen gegen Mottenbefall

Schlupfwespen können gegen Lebensmittelmotten helfen, auch wenn ihr Einsatz im Wohnraum manchen sicher Überwindung kostet. Die Larven der kleinen Schlupfwespen sind nur 0,4 Millimeter groß und werden mit Karten, die es im Einzelhandel gibt, in die Schränke gelegt. "Die ausgewachsenen Wespen legen ihre Eier in die Motteneier, die daraufhin absterben", erläutert Petersen. Auf diese Weise wird die Brut der Lebensmittelmotten zerstört. Anschließend sterben auch die Schlupfwespen. Diese Methode der Mottenbekämpfung sei aber teuer, da sie wiederholt werden müsse.

Pheromonfallen prüfen Erfolg der Mottenbekämpfung  

Eine Alternativen zur etwas ausgefallenen Schlupfwespen-Methoden sind Pheromonfallen. Diese locken mit einem Sexuallockstoff männliche Motten an. Befindet sich keine Motte mehr in einer aufgestellten Falle, dürfte das Problem gelöst sein.

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