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So funktionieren die Verpackungstricks der Hersteller

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Verbraucher-Tipps  

So funktionieren die Verpackungstricks der Hersteller

28.03.2012, 18:09 Uhr | akl

So funktionieren die Verpackungstricks der Hersteller. Auch von Haribo finden sich verschiedene Verpackungsgrößen im Regal. (Quelle: dapd)

Auch von Haribo finden sich verschiedene Verpackungsgrößen im Regal. (Quelle: dapd)

Für den Verbraucher ist es immer schwieriger, den Überblick über Packungsgrößen und Preise zu behalten. Je nachdem wo er einkauft, muss er immer tiefer in die Tasche greifen. Die Verbraucherzentrale Hamburg hat verschiedene Markenprodukte getestet und zeigt, wo es Preisunterschiede von bis zu 50 Prozent gibt. Wir stellen eine Auswahl vor. So funktioniert der Verpackungstrick - sieben Beispiele.

Gleicher Preis und trotzdem teurer

Die Verbraucherzentrale Hamburg hat 18 Markenprodukte auf Füllmenge und Verkaufspreise hin untersucht. Besonders Süßigkeiten fielen dabei negativ auf. So sind die Goldbären der Marke Haribo bei Aldi Nord, Kaufland, Lidl, Netto, Penny, Real und toom als 300-Gramm-Tüten im Regal zu finden. Bei Edeka und Rewe finden sich ausschließlich 200-Gramm-Tüten. Trotz verschiedener Packungsgrößen sind die Preise identisch. Der Verbraucher zahlt nach Angaben der Verbraucherzentrale 0,89 Euro für die Tüte. Die Käufer bei Edeka und Rewe zahlen somit 50 Prozent mehr.

17 Prozent Preisaufschlag bei "Mini Babybel"

Auch bei "Mini Babybel" von Fromageries Bel fand die Verbraucherzentrale Unterschiede bei der Verpackungsgröße. Zwar kostet der Käse im Netz bei den Händlern 1,99 Euro, der Inhalt variiert allerdings. So kann man bei Lidl, Netto und Penny 140 Gramm, also sieben Käseröllchen in den Einkaufswagen legen, bei bei Edeka und Sky nur 120 Gramm. Das entspricht sechs Käseröllchen. Hier muss der Käufer knapp 17 Prozent mehr zahlen.

Die Packungen sind optisch kaum zu unterscheiden

Zudem kritisiert die Verbraucherzentrale, dass die Unterschiede nur schwer zu erkennen sind, da sich die Verpackungen optisch kaum unterscheiden. Man muss schon sehr genau hinschauen: Zwar ändert sich die Füllmenge des Produkts, die wahrnehmbare Verpackungsgröße dagegen aber fast nicht, so die Verbraucherschützer. Kompliziert wird es auch, wenn kleine Packungsgrößen günstiger sind. Die Verbraucherzentrale zieht als Beispiel die "Nimm 2 soft"-Kaubonbons von Storck heran. Diese kosten bei Aldi Nord 1,99 Euro im 345-Gramm-Beutel. Das entspricht einem Kilopreis von 5,77 Euro. Bei Sky kosten 240 Gramm 1,95 Euro, was einem Kilopreis von 8,13 Euro entspricht. Der Verbraucher zahlt so 41 Prozent mehr, obwohl das Produkt auf den ersten Blick günstiger wirkt. Ein Blick auf den Kilopreis lohnt sich.

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