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Kaffee: Kaffeekapseln anderer Hersteller oft nicht

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Kaffee  

Kaffeekapseln anderer Hersteller passen oft nicht

29.03.2012, 17:21 Uhr | afp/ema, AFP

Kaffee: Kaffeekapseln anderer Hersteller oft nicht. Kaffeekapseln von Drittfirmen sind häufig nicht kompatibel mit Markengeräten. (Quelle: imago)

Kaffeekapseln von Drittfirmen sind häufig nicht kompatibel mit Markengeräten. (Quelle: imago)

Die gute alte Kaffeemaschine hat einen zunehmend schweren Stand: Kaffeetrinker setzen auf Bequemlichkeit und schaffen sich lieber eine sogenannte Portionskaffeemaschine an. Das Kaffeepulver ist dabei schon pro Tasse abgemessen - in flachen Filterbeuteln, den Pads, oder in Kapseln aus Aluminium oder Kunststoff. Die einen sind günstiger, die anderen besser im Geschmack, aber dafür weniger kompatibel. Was Sie bei Portionskaffeemaschinen beachten sollten.

Bequeme Zubereitung ist ein Vorteil

Ein Vorteil von Portionskaffeemaschinen ist die bequeme Zubereitung: Der Kaffee muss nicht erst in Filtertüten oder Siebträger portioniert werden. Die Reinigung nach der Benutzung ist einfach, weil die Kaffeebehälter schlicht weggeworfen werden. Zudem können sich Mitglieder in einem größeren Haushalt ihr Getränk je nach Belieben zubereiten: schwarzer Kaffee, Caffè Crema, Caffè Lungo, Espresso, Latte Macchiato. Nicht alle Systeme können allerdings alle Kaffeearten zubereiten. Portionsmaschinen mit Pads etwa bauen häufig nicht den nötigen Druck für Espresso auf.

Kaffee aus Portionsmaschinen ist teurer

Bequemlichkeit hat ihren Preis: Kaffee aus Portionsmaschinen ist teurer als aus der Zubereitung von Hand. Eine Tasse Pad-Kaffee kann laut Stiftung Warentest rund 14 Cent kosten; dazu kommt ein Cent für den Strom. Noch teurer sind oft Kaffeekapseln: Eine Kapsel kann bis zu 35 Cent kosten. Kaffeeliebhaber schwören allerdings auf den besseren Geschmack. Das Produkt von Nespresso ist Vorreiter und setzt auf sein Luxusimage: Die Kapseln gibt es nur im Direktvertrieb über das Internet oder in speziellen Boutiquen. Doch längst schon ist Nespresso nicht mehr allein auf dem Markt - in Deutschland etwa gibt es Konkurrenz von Kraft Foods (Tassimo), Tchibo (Cafissimo) und Krüger (K-fee). Mittlerweile gibt es jedoch auch ein wachsendes Angebot von Kapseln über Dritthersteller. Diese sind oft günstiger als die von den Originalherstellern.

Kapseln von Drittfirmen passen oft nicht

Bei Kapseln von Drittfirmen sollte allerdings geprüft werden, ob diese tatsächlich passen. In der Regel passen nur die vergleichsweise teuren Kapseln, welche die Markenhersteller selbst vertreiben, in die Portionsmaschinen. Das gilt auch für die Kapseln zum Selbstbefüllen, so genannte Eco-Pads mit feinem Kunststofffilter, die man immer wieder verwenden kann. Auch sie passen nicht in jeden Maschinentyp. Die Originalhersteller versuchen sich die Konkurrenz mit technischen Tricks vom Hals zu halten. Wer also eine Kapsel-Maschine kauft, entscheidet sich damit meist auch für das jeweilige System. Hier trumpfen die Kaffee-Pads: Sie sind nicht nur im Schnitt wesentlich günstiger pro Portion als vergleichbare Kapseln, sondern auch deutlich besser kompatibel mit Maschinen verschiedener Anbieter. Mittlerweile gibt es systemunabhängige Geräte, die mit allen handelsüblichen Pads funktionieren.

Tipp: Kostprobe vor dem Kauf

Neben der Preisfrage ist es auch eine Geschmacksfrage, denn so mancher Kaffeefan schwört auf das spezielle Aroma seiner Lieblingsmarke. Tipp: Ehe Sie sich für ein bestimmtes Kaffeesystem entscheiden, probieren Sie, ob Ihnen die Kaffeemischungen der zugehörigen Marke überhaupt schmecken, beziehungsweise ob es ebenso schmackhafte Billig-Alternativen gibt. Die angenehmste Vergleichsmöglichkeit bietet sich bei der Kaffeeverkostung im Freundes- und Bekanntenkreis.

Pads sind besser für die Umwelt

Die Umweltbilanz ist unterschiedlich. Pads dürfen in der Regel in die Biotonne, weil sich das Filtergewebe zersetzt. Kapseln aus Kunststoff oder Aluminium dagegen müssen entsprechend entsorgt werden. Möglich ist, die Kapseln nach der Nutzung zu öffnen und das Pulver in den Biomüll zu entleeren. Außerdem seien die aus Maisstärke gefertigten Kapseln biologisch abbaubar, behaupten die Firmen. Teils haben Kaffeekapsel-Hersteller auch eigene Rücknahme- und Recycling-Systeme.

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