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Räucherfisch unter Schutzgas enthält oft Keime

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Keime und Bakterien  

Verbraucherzentrale warnt: Räucherfisch enthält oft Keime

14.11.2012, 13:50 Uhr | afp

Räucherfisch unter Schutzgas enthält oft Keime. Räucherfisch enthält oft Keime. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Räucherfisch enthält oft Keime. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Räucherfisch wie Forelle, Lachs, Makrele und Kieler Sprotte ist einer Untersuchung zufolge oft verkeimt, wenn er unter Schutzgas verpackt im Handel angeboten wird. Bei einer Kontrolle von 54 bundesweit erhältlichen Räucherfischproben habe jedes vierte Produkt Verkeimungen aufgewiesen, teilte die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen mit.

Schon beim Kauf vorsichtig sein

Der besondere Schutz, den das Verpackungsverfahren mit einem Gasgemisch aus Sauerstoff, Kohlendioxid und Stickstoff suggeriert, sei somit nicht unbedingt gewährleistet. Verbraucher sollten daher beim Kauf von verpacktem Räucherfisch auf das Mindesthaltbarkeitsdatum achten und die Ware auch nicht erst kurz vor dem Ablauf des Datums essen. Riecht der Fisch nach dem Öffnen der Packung unangenehm, lassen Verbraucher besser gleich die Finger davon, rät die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Sie empfiehlt, die Ware umgehend im Laden zu reklamieren und sich gegebenenfalls bei der Lebensmittelüberwachungsbehörde zu melden. 

13 Proben waren nicht einwandfrei

Die Räucherfische wurden bei einer Stichprobe in Düsseldorfer Supermärkten und Discountern unter anderem auf Darmkeime, Salmonellen und Listerien untersucht. Obwohl bei allen 54 Proben das Mindesthaltbarkeitsdatum noch nicht abgelaufen und die Ware vorschriftsmäßig gekühlt worden war, entpuppten sich 13 Proben als nicht einwandfrei. Acht davon wiesen nicht nur einen erhöhten Gesamtkeimgehalt auf, sondern auch eine erhöhte Zahl des Darmkeims Enterobacteriaceae. Dies deute auf eine mangelhafte Hygiene beim Hantieren mit Lebensmitteln hin, erklärten die Verbraucherschützer.

Drei Proben wurden als nicht mehr verzehrfähig aus dem Verkehr gezogen, weil sie schmierig waren oder muffig rochen. Eine Probe wurde sogar als gesundheitsgefährdend eingestuft. Listerien, die in höheren Konzentrationen gesundheitsschädlich sind, wurden in vier Proben nachgewiesen. Salmonellenkeime wurden hingegen nirgendwo gefunden.

Beunruhigende Zustände

Das Ergebnis der Stichprobe sei unterm Strich "beunruhigend", bilanzierte die Verbraucherzentrale NRW. Der Grad der vorgefundenen Keime könne bei empfindlichen Konsumenten zu unspezifischen Symptomen wie Magen-Darm-Grummeln oder Durchfall führen. Beim Abpacken der Waren müsse besser auf die Betriebshygiene geachtet werden. Außerdem müssten optimale Bedingungen bei Lagerung und Transport gewährleistet sein.

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