Sie sind hier: Home > Lifestyle > Besser leben >

Verbrauchertäuschung: Richter verbieten Mogelpackung bei Frischkäse

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Verbrauchertäuschung  

Verbrauchertäuschung: Frischkäse-Hersteller muss die Verpackung ändern

28.11.2012, 15:23 Uhr | akl / dapd

Verbrauchertäuschung: Richter verbieten Mogelpackung bei Frischkäse. Diese Verpackung darf nicht mehr sein, hat das Oberlandesgericht entschieden. (Quelle: Oberlandesgericht Karlsruhe (OLG))

Diese Verpackung darf nicht mehr sein, hat das Oberlandesgericht entschieden. (Quelle: Oberlandesgericht Karlsruhe (OLG))

Das Oberlandesgericht Karlsruhe (OLG) hat entschieden: Die Lactalis Deutschland GmbH muss bei ihrem Produkt "Président Rondelé" die Verpackung ändern. Die Optik der Verpackung ließ mehr Inhalt vermuten als tatsächlich enthalten war.

Frischkäse darf nicht mehr verkauft werden

Die zylinderförmige Innenverpackung war von einer Pappbanderole umgeben. Dadurch wirkte die Verpackung größer. Eine Mogelpackung, urteilte das Oberlandesgericht Karlsruhe und verbietet den Verkauf der Sorten "Knoblauch von der Garonne und feine Kräuter", "Walnüsse aus der Dordogne", "Ziegenkäse aus dem Poitou" sowie "Meersalz aus der Camargue". Der Hersteller habe den Verkauf des Frischkäses in dieser Verpackung zu unterlassen. Eine Revision wurde nicht zugelassen.

Verbraucherrechte gestärkt

Die Verbraucherrechte gegen Mogelpackungen wurden durch dieses Urteil gestärkt. Gegen das Produkt hatte die Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs zunächst erfolglos vor dem Landgericht Offenburg geklagt. Der Verbraucher sollte davor geschützt werden, dass die Form der Produktverpackung mehr Inhalt vorgaukelt als wirklich darin enthalten ist.

Irreführende Bezeichnung ist verboten

"Fertigpackungen müssen so gestaltet und befüllt sein, dass sie keine größere Füllmenge vortäuschen, als in ihnen enthalten ist", urteilt das OLG. Und weiter: "Es ist verboten, Lebensmittel unter irreführender Bezeichnung, Angabe oder Aufmachung in den Verkehr zu bringen oder für Lebensmittel allgemein oder im Einzelfall mit irreführenden Darstellungen oder sonstigen Aussagen zu werben."

Nach Angaben des OLG liegt eine Irreführung dann vor, wenn bei einem Lebensmittel zur Täuschung geeignete Bezeichnungen, Angaben und Aufmachungen verwendet werden.

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Bei Generalaudienz 
Dreijährige schnappt sich Papst-Kappe

Die Kleine schnappt sich die Kappe von Papst Franziskus. Video

Anzeige

Shopping
Shopping
Das Samsung Galaxy S7 nur 1,- €*

im Tarif MagentaMobil M mit Top-Smartphone bei der Telekom. Shopping

tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILBabistadouglas.deKlingel.de

Anzeige
shopping-portal