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Verbraucherschutz: Gütesiegel für Schweine- und Hähnchenfleisch

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Neues Tierschutzsiegel bei Schweine- und Hähnchenfleisch

16.01.2013, 15:49 Uhr | AFP, dapd

Verbraucherschutz: Gütesiegel für Schweine- und Hähnchenfleisch. Neues Siegel bei Schweine- und Hähnchenfleisch verspricht Verbrauchern mehr Tierschutz. (Quelle: obs-Wiesenhof)

Neues Siegel bei Schweine- und Hähnchenfleisch verspricht Verbrauchern mehr Tierschutz. (Quelle: obs-Wiesenhof)

Verbraucher können mithilfe eines neuen Siegels beim Einkaufen ab sofort Schweine- und Hähnchenfleisch aus einer Haltung mit hohen Tierschutzstandards erkennen. Fleisch mit dem Label "Für mehr Tierschutz" sei bei unterschiedlichen Handelsketten erhältlich, teilte das Bundesverbraucherministerium mit. Nach dem Fleisch werde in einem zweiten Schritt auch Wurst gekennzeichnet.

Mehr Klarheit für Verbraucher

Je nach Region sind Produkte, die mit dem neuen Tierschutz-Siegel gekennzeichnet sind, bisher etwa bei Edeka-Märkten in Baden-Württemberg oder bei Kaiser's Tengelmann in Berlin erhältlich. Das neue Tierschutzlabel "garantiert verlässliche Kriterien", erklärt Verbraucherministerin Ilse Aigner (CSU). Verbraucher erhielten durch das Siegel mehr Klarheit über die Haltungsbedingungen der Tiere und dadurch mehr Wahlfreiheit.

Umfragen konnten zeigten, dass immer mehr Kunden bereit seien, beim Einkauf von Lebensmitteln für besonders hohe Produktionsstandards mehr Geld auszugeben. "Das Label sorgt für mehr Transparenz und erleichtert den Verbrauchern die Auswahl", sagt Aigner.

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Keine Kastration ohne Betäubung

Der Deutsche Tierschutzbund erklärte, durch das Label werde "sofort Millionen von Tieren geholfen". Entsprechend gekennzeichnetes Fleisch komme nicht von Tieren, deren Schwänze oder Schnäbel abgeschnitten wurden, ebenso wenig von Ferkeln, die ohne Betäubung kastriert wurden. Zunächst gebe es das Siegel für Fleisch von Schweinen und Hühnern, weitere Tierarten sollen folgen.

Das Siegel sei nötig, "weil bisher gesetzliche Tierschutzkennzeichnungen fehlen und auch die gesetzlichen Mindeststandards der Tierhaltung in der Landwirtschaft aus Tierschutzsicht nicht ausreichen", erklärt der Präsident des Tierschutzbundes, Thomas Schröder.

Zwei Schutzstandards sind vorgesehen

Der Tierschutzbund hatte die Entwicklung des Labels angestoßen. Das Siegel sieht zwei Stufen mit unterschiedlich hohen Tierschutzstandards vor. Für die "Einstiegsstufe" mit einem goldenen Stern auf blauem Grund würden bereits Tierschutzkriterien gelten, die "weit über den gesetzlichen Vorschriften lägen", sagt Schröder. Auf der sogenannten Premiumstufe mit zwei goldenen Sternen seien noch strengere Anforderungen vorgeschrieben.

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