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    Eier: Täuschung bei Bio-Eiern

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    Eier  

    Wo das Bio-Ei wirklich herkommt

    25.02.2013, 09:53 Uhr | afxp, dpa, t-online.de

    Nun könnten Verbraucher auch bei Eiern getäuscht worden sein. Möglicherweise sind Millionen Hühnereier in Deutschland in den letzten Jahren als Bio- oder Freilandware verkauft worden, obwohl die Hennen auf engstem Raum gehalten wurden. Ein Stempel auf Eiern verrät im Normalfall, wo jedes einzelne Ei herkommt und wie das Huhn gehalten wurde. Klicken Sie im Bild auf die einzelnen Bestandteile des Stempels und erfahren Sie, was die Zahlen über das Ei verraten.

    Eier: Was der Code auf dem Ei bedeutet (Foto: imago)BetriebsnummerBetriebsnummerHaltungsformLandBundeslandHaltungsformLandBundeslandWas der Code auf dem Ei bedeutet (Foto: imago)



    Der Eier-Stempel verrät die Herkunft

    Das Ei auf dem Foto wurde von einem Huhn aus ökologischer Haltung gelegt. Es stammt aus Deutschland, genauer aus dem Stall Nummer 1 im Betrieb von T. Schnell in Lichtenfels-Neukirchen in Hessen. Solange sich Betriebe wie dieser an die Vorgaben halten, kann sich der Verbraucher auf den Stempel verlassen. Aber offenbar haben einige Hersteller geschummelt.

    Staatsanwaltschaft ermittelt

    Im Fall der Bio-Eier-Täuschung ermittelt die Staatsanwaltschaft Oldenburg derzeit gegen rund 150 Betriebe in Niedersachsen. Etwa 50 weitere Verfahren wurden an Ermittler in anderen Bundesländern abgegeben. Erste Verfahren seien 2011 eingeleitet worden und im Zuge der Ermittlungen immer neue Fälle hinzugekommen, sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft, Frauke Wilken, nach einem "Spiegel"-Bericht.

    Bio-Eier müssen bestimmte Auflagen erfüllen

    Für die Freilandhaltung sind mindestens vier Quadratmeter Auslauffläche pro Huhn vorgeschrieben. Die Staatsanwaltschaft Oldenburg erklärte, es seien verschiedene Haltungsformen betroffen. Neben Freiland- und Boden- gibt es auch die Käfighaltung, deren konventionelle Form in Deutschland seit 2010 verboten ist. Freilandeier dürfen nur dann als "Bio" in den Handel, wenn auch bestimmte Futtermittel-Auflagen erfüllt werden. Millionen Bio-Eier sind jedoch verkauft worden, die so nicht hätten deklariert werden dürfen, hieß es im "Spiegel". Der neue niedersächsische Landwirtschaftsminister Christian Meyer (Grüne) kündigte Konsequenzen an, falls sich der Verdacht der Täuschung bestätigen sollte. Geprüft werde, ob den Betrieben die Zulassung entzogen wird.

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