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Fisch aus Supermärkten wird oft gepanscht - "Markt-Recherche

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Mit Wasser gestreckt  

Fisch aus Supermärkten wird oft gepanscht

18.03.2013, 09:16 Uhr | t-online, dpa

Fisch aus Supermärkten wird oft gepanscht - "Markt-Recherche. Fisch: Hersteller schwemmen Fisch und Garnelen mit Wasser auf um sie teurer zu verkaufen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Hersteller schwemmen Fisch und Garnelen mit Wasser auf um sie teurer zu verkaufen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Fisch und Garnelen aus der Supermarkt-Tiefkühltruhe werden häufig mit Wasser gestreckt. Den Produkten wird Wasser und Bindemittel zugesetzt, um sie dann teurer zu verkaufen. Das ergaben Recherchen des NDR-Verbraucher- und Wirtschaftsmagazins "Markt". Ein Supermarkt hat danach seine Tiefkühl-Garnelen aus dem Verkauf genommen.

Fast jede vierte Stichprobe mit Fremdwasser aufgeschwemmt

Mit Hilfe von Zusatzstoffen wird Fremdwasser in den Meerestieren gebunden - häufig ohne Kennzeichnung für den Verbraucher. Laut NDR wurden 23 Fische "stichpunktartig" eingekauft, um sie auf Fremdwasser und Zusatzstoffe untersuchen zu lassen. Zwölf davon waren auffällig und wurden ins Labor geschickt - bei fünf wurde ein künstlich erhöhter Wassergehalt festgestellt. Fast jede vierte Stichprobe von Scholle, Pangasius und Garnelen war mit Fremdwasser aufgeschwemmt, wird in dem TV-Magazin berichtet.

Nur ein Hersteller deklarierte Zusatzstoffe

"Es ist nicht verboten, einem Produkt Wasser zuzusetzen", erklärte Elke Müller-Hohe von der Gesellschaft Deutscher Chemiker, die zugleich im Landesuntersuchungsamt in Freiburg tätig ist. "Aber man muss es kenntlich machen, so dass der Verbraucher diese Produkte klar von unbehandelten unterscheiden kann." Bei den gepanschten Produkten aus der "Markt"-Stichprobe hatte jedoch lediglich ein Hersteller den Einsatz von Zusatzstoffen deklariert. Jörg Oehlenschläger, ehemaliger wissenschaftlicher Direktor der Bundesforschungsanstalt für Fischerei, sagte: "Vor allem bei Garnelen werden bewusst Zusatzstoffe zugesetzt, um Wasser zu binden, weil das eben eine sehr hochpreisige Ware ist."

Edeka nimmt Garnelen aus dem Verkauf

Wie das Verbrauchermagazin berichtet, hat Edeka hat das Produkt "King-Prawns" der Eigenmarke "Gut & Günstig" aufgrund der Markt-Recherche aus dem Verkauf genommen. Auch der Hersteller Femeg will bei dem Tiefkühlfisch Pangasius in Zukunft "auf jeglichen Einsatz von Zusatzstoffen verzichten." Das Unternehmen Paulus bezweifelt die Testergebnisse von Markt, will aber dennoch bei seinen Garnelen zunächst vorsorglich den Zusatzstoff "Zitronensäure" auf der Verpackung kennzeichnen. Zu dem hohen Wasseranteil bei Garnelen und Scholle schreibt Iglo an "Markt", die Meerestiere würden nicht mit Wasser angereichert. 

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