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Restaurants: So tappen Sie nicht in die Fett-Fallen

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In vielen Speisekarten lauern heimliche Fettfallen

02.04.2013, 15:18 Uhr | mew, t-online.de

Restaurants: So tappen Sie nicht in die Fett-Fallen. Vorsicht im Restaurant, wenn Sie abnehmen wollen. In Speisekarten können fiese Fett-Fallen lauern. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Vorsicht im Restaurant, wenn Sie abnehmen wollen. In Speisekarten können fiese Fett-Fallen lauern. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Eigentlich wollen Sie abnehmen. Doch im Restaurant landet statt des gesunden Salats ein fettiger Burger auf Ihrem Tisch? Das muss nicht an mangelnder Disziplin liegen, denn viele Restaurants verführen uns mit Speisekarten-Tricks zu ungesundem Essen. Wie Sie den Fettfallen entgehen.

Restaurants verführen Besucher zu fettigen Speisen

Ein schönes Essen in einem schicken Restaurant muss man sich nicht verbieten, wenn man abnehmen möchte. Beim Blick in die Speisekarte sollte man allerdings aufmerksam sein, denn viele Restaurants versuchen, uns durch Tricks in den Karten zu ungesunden Speisen zu verführen. Der Grund dafür: Ungesunde, fettige Snacks lassen sich oft günstiger produzieren als gesunde Speisen. Ein Burger bringt also mehr Profit als ein Salat.

Bunter Bilder sollen locken

Einer dieser raffinierten Tricks ist die Platzierung von Bildern. Wenn Sie von der oberen Hälfte der Karte ein farbenfrohes Bild von einem Burger anlacht, können Sie davon ausgehen, dass Sie zu genau diesem verführt werden sollen. Untersuchungen haben ergeben, dass Restaurantbesucher gerne Speisen bestellen, die in bunten Bildern angepriesen werden, die noch dazu an Stellen platziert sind, auf die man naturgemäß als erstes schaut. Je mehr Aufmerksamkeit ein Gericht erweckt, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass es bestellt wird.

Nur das Wort Salat beruhigt schon das Gewissen

Gewissenhaft studieren Sie die Liste der frischen Salate, doch danach bleibt Ihr Auge bei den kalorienreichen Nudelgerichten hängen, die direkt unter den Salaten stehen? Auch das ist natürlich und gewollt. Experten haben festgestellt, dass das Gewissen sich schon befriedigen lässt, wenn wir nur die Namen von gesunden Sachen lesen. Und ist das Gewissen erst mal still, lassen sich unbeschwert die sahnigen Nudeln mit Schinken und Ei bestellen. Die Kalorien lassen grüßen und der Restaurantbesitzer freut sich. Was hilft? Wenn Sie einen Salat wollen, konzentrieren Sie sich darauf und lassen Sie Ihren Blick gar nicht erst über die Karte schweifen.

Fantasievolle Namen regen den Appetit an

Die Karte verspricht ein "Süßes Glück aus dreilerei cremiger Schokolade" und Ihnen läuft das Wasser im Mund zusammen? Achtung! Wenn die Bezeichnung einer Speise unsere Fantasie anregt und so positive Emotionen weckt, wird es richtig schwer, der süßen Versuchung zu widerstehen. Deshalb werden frittierte Snacks auch gern als "knusprig" angepriesen. Diese Bezeichnung macht Appetit und lässt uns vergessen, dass Frittiertes vor allem fettig ist.

Vegetarische Gerichte können Fett-Bomben sein

Pizza und Hamburger sind Diät-Killer, klar. Wer ein paar Pfunde loswerden will, wird diese kaum bestellen. Doch auch die beliebten Veggie-Alternativen, wie etwa eine Gemüse-Lasagne, können echte Fett-Bomben sein. Oft genug sind diese Gerichte nämlich Tiefkühl-Ware oder mit reichlich Käse überbacken. Die Karte verkauft uns so etwas vermeintlich Gesundes, tatsächlich landet mit vegetarischen Fertig-Gerichten oft auch reichlich Gold auf den Hüften. Das Gemeine dabei: Der Kopf denkt, alles ist gut, weil ja viel Gemüse drin war.

Besser nicht nur ein bisschen Probieren

"Mini-Frikadellen, Mozzarellasticks oder Hähnchenflügel? Sie müssen sich nicht entscheiden, probieren Sie einfach alles!" Wenn in einer Speisekarte auf solche Weise Probier-Teller angepriesen werden, sollten Sie ganz schnell drüberlesen, wenn Sie nicht viel mehr essen wollen, als eigentlich geplant. "Ich probier ja nur ein bisschen", denkt Ihr Kopf dann, und schwupps folgen auf die Mozzarellasticks die Hähnchenflügel, die Frikadellen, die Kroketten, die gefüllten Tomaten und noch viel mehr. Auf der hemischen Waage gibt es danach einen Schock. Dann ist es allerdings zu spät. Entscheiden Sie sich besser für eine Beilage und genießen Sie diese besonders.

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