Sie sind hier: Home > Lifestyle > Besser leben >

Lebensmittelkennzeichnung: Diese Aussagen sind nun erlaubt

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

EU-Lebensmittelkennzeichnung  

Mehr Werbeslogans zum Gesundheitseffekt erlaubt

03.01.2014, 14:13 Uhr | dpa/tmn, stw

Lebensmittelkennzeichnung: Diese Aussagen sind nun erlaubt . Lebensmittel: Mehr Werbeslogans zum Gesundheitseffekt erlaubt.  (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Seit dem 2. Januar 2014 gelten neue Regelungen für Werbeaussagen auf Lebensmitteln. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Zuckrige Joghurts mit vermeintlich gesunden Vitaminen, Frühstücksflocken mit Mineralstoffen oder Margarine, die den Cholesterinspiegel senken soll: Es gibt immer mehr Lebensmittel, die gezielt mit Versprechen für mehr Gesundheit und Wohlbefinden vermarktet werden. Seit dem 2. Januar 2014 gelten nun neue Regelungen für Werbeaussagen auf Lebensmitteln. Darauf weist der Verbraucherinformationsdienst aid in Bonn hin. Diese Aussagen sind nun zulässig.

Werbung verspricht Gesundheit

Erlaubt ist nun zum Beispiel, dass ein Hersteller von Trockenpflaumen angeben darf, dass die Früchte zu einer normalen Darmfunktion beitragen.

Ebenfalls legitim ist die Aussage, dass Lebensmittel mit Fructose den Blutzuckerspiegel langsamer ansteigen lassen, als Produkte mit Glucose oder Haushaltzucker. Das mache die Lebensmittel jedoch nicht geeigneter für Diabetiker, darauf weist die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen (VZNRW) hin.

Kohlenhydrate gut fürs Gehirn?

Zudem ist ab Mai 2014 auch der Hinweis "Kohlenhydrate tragen zur Aufrechterhaltung einer normalen Gehirnfunktion bei" in der Werbung erlaubt. Voraussetzung ist allerdings, dass das Produkt bestimmte Anforderungen beim Zuckergehalt erfüllt. 

Laut VZNRW ist es sehr wahrscheinlich, dass die Hersteller diese Angabe für Backwaren, Nudeln, oder Frühstücksflocken einsetzen.

"Health-Claim-Verordnung" regelt Angaben

Hintergrund ist die "Health-Claim-Verordnung" der EU, die es Lebensmittelherstellern nicht ohne weiteres erlaubt, mit gesundheitsbezogenen Angaben zu werben. Die Unternehmen dürfen entsprechende Slogans nur verwenden, wenn wissenschaftlich nachgewiesen ist, dass sie stimmen. Die EU-Kommission hat eine Liste mit erlaubten Behauptungen erstellt. 

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Keine Werkstattkosten 
Ultimativer Trick: Delle in Stoßstange reparieren

Der Mann kippt kochendes Wasser über die betroffene Stelle. Video

Anzeige


Anzeige
shopping-portal