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    Fasten: Sieben Arten zu verzichten - 45 Tage ohne

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    45 Tage ohne  

    Sieben Arten zu verzichten

    04.02.2015, 15:20 Uhr | stw

    Fasten: Sieben Arten zu verzichten -  45 Tage ohne. Fasten: Sieben Arten zu verzichten. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

    Damit der Verzicht in der Fastenzeit klappt, muss zunächst der innere Schweinehunde besiegt werden. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

    Immer mehr Menschen verzichten in der vierzigtägigen Fastenzeit gezielt auf bestimmte Lebens- und Genussmittel wie Nikotin, Alkohol, Fleisch oder Süßigkeiten. Auch Dinge wie Shopping oder Sex stehen bei manchen auf der Verzicht-Liste. Für alle, die dem inneren Schweinehunde den Kampf ansagen möchten, haben wir einige Anregungen und Tipps zusammengestellt.

    Die Fastenzeit dauert traditionell 40 Tage, von Aschermittwoch bis zum Karsamstag. Wer einmal genau nachrechnet, kommt jedoch nicht auf 40 Tage. Das liegt daran, dass die Sonntage von der Fastenzeit grundsätzlich ausgenommen sind. Sie dienen der Erholung und können dafür genutzt werden, sich etwas Gutes zu tun. Möchten Sie allerdings die ganze Zeit abstinent bleiben, müssen Sie 45 Tage durchhalten.

    Wer in dieser Zeit konsequent auf etwas verzichten möchte, sollte sich zu Beginn eine Liste mit all den Dingen aufstellen, die er verbannen will. Ein weiterer Tipp: Hängen Sie die Liste an den Kühlschrank, damit sie immer im Blick bleibt. Hilfreich ist auch, wenn andere Familienmitglieder teilnehmen, so gerät man weniger in Versuchung.

    UMFRAGE
    Worauf würden Sie am ehesten in der Fastenzeit verzichten?

    Süßigkeiten verbannen

    Weit verbreitet ist der Verzicht auf Süßigkeiten. Hart Gesottene lassen sogar den Zucker im Kaffee oder die Marmelade auf dem Brot weg. Für den Erfolg ist Konsequenz entscheidend, und zwar in verschiedener Hinsicht. Wer wirklich auf Süßes verzichten will, darf dem Heißhunger zwischendurch nicht nachgeben und muss sich anderweitig Glücksgefühle bescheren. Probieren Sie es mit Jogging, denn beim Sport schüttet der Körper ebenfalls Endorphine aus.

    Wer den Verzicht durchhält, wird belohnt, denn nach der vierzigtägigen Abstinenz wird das erste Stück Schokolade zur wahren Geschmacksexplosion.

    Verzicht auf den blauen Dunst

    Ebenfalls ein Klassiker unter Fastenden ist der Verzicht auf die Zigarette. Doch mit dem Rauchen abrupt aufzuhören ist hart. Betroffene leiden beim Rauchstopp unter Entzugserscheinungen wie Konzentrations- und Schlafstörungen, Depressivität und Nervosität. Nikotinpflaster, -kaugummis oder -tabletten verringern in den ersten Tagen und Wochen das körperliche Verlangen. Das verhindert Rückfälle fast ohne Nebenwirkung. 

    Aber auch kleine Tricks helfen: Wenn die Lust auf die Zigarette kommt, ist es gut, wenn man etwas im Mund haben kann. Karotten- oder Gurkenstückchen schaden weder den Zähnen noch der Figur, lenken aber ab. Zuckerfreie Kaugummis sind ebenfalls eine gute Alternative. Wer die 45 Tage durchhält, wird dafür mit einem ganz neuen Körpergefühl belohnt. Und wer weiß, vielleicht lässt der eine oder andere das Rauchen sogar für immer.

    Alkohol ist für 45 Tage tabu

    Viele Menschen versuchen in der Fastenzeit, auf Alkohol zu verzichten. Immerhin trinken die Deutschen laut einer aktuellen Studie ohnehin viel zu viel Alkohol. Demnach konsumieren 9,5 Millionen Menschen Alkohol in gesundheitlich riskanter Menge. Ziel ist es daher auch, den Körper in dieser Zeit von Giftstoffen zu reinigen.

    Alkoholische Getränke im Kühlschrank oder eine Bierkiste im Keller sind in dieser Zeit keine guten Voraussetzungen zum Durchhalten. Daher sollten sämtliche Vorräte zunächst verbannt werden. Vermeiden Sie kritische Situationen wie das Feierabendbier, indem sie sich einen alkoholfreien Cocktail mixen, oder gehen Sie an die frische Luft. Machen Sie in dieser Zeit mehr Sport anstatt in die Kneipe zu gehen.

    Konsum einschränken

    Viele können einfach nicht in den Supermarkt oder in die Stadt gehen, ohne dass sie mit vollen Einkaufstüten zurückkehren. Einkaufen macht einfach zu viel Spaß. Der Verzicht auf überflüssige Konsumgüter und ausgiebige Shopping-Touren steht daher in der Fastenzeit bei vielen hoch im Kurs. Eine vierzigtägige Shopping-Pause schont dabei nicht nur den Geldbeutel, sondern führt vielleicht zu der Erkenntnis, dass man gar nicht so viel Neues benötigt.

    Denken Sie doch einfach mal über die Dinge nach, die Sie bereits im Überfluss haben. Oder nutzen Sie die Gelegenheit, um sich von überflüssigen Sachen zu trennen. Nach der Shopping-Abstinenz haben Sie dann zumindest wieder mehr Platz im Kleiderschrank.

    Soziale Netzwerke links liegen lassen

    Der Verzicht auf das Handy ist für viele nicht möglich. Aber wie wäre es, sozialen Netzwerken wie Twitter, Facebook und Instagram sieben Wochen lang den Rücken zu kehren? Viele klicken aus reiner Gewohnheit Tag für Tag wieder herein und merken dabei gar nicht, dass soziale Netzwerke eine immer größere Rolle in ihrem Leben spielen.

    Das Facebook-Fasten kann dabei der Impuls für eine neue Gestaltung des Alltags werden. Ohne Facebook hat man nämlich plötzlich Zeit für ganz andere Dinge: Mal wieder ein Buch zu lesen, einen Brief zu schreiben oder sich mit Freunden zu treffen.

    Sieben Wochen ohne Sex?

    Auf Sex in der Fastenzeit verzichten? Laut einer Umfrage des Marktforschungsinstituts "Innofact" ist das für viele keine Option. Von 1.019 Befragten gaben 25 Prozent an, sieben Wochen lang auf den Beischlaf verzichten zu können. Demnach wären vor allem Frauen eher bereit dazu. Männer hingegen würden eher von Süßigkeiten oder Shopping ablassen. Die Mehrheit wäre übrigens bereit, dem Alkohol zu entsagen.

    Heilfasten nur unter ärztlicher Aufsicht

    Und wie sieht es mit dem traditionellen Fasten aus? Zwar ist eine vorübergehende Entlastung der Verdauung empfehlenswert, aber eine klassische mehrwöchige Fastenkur sollte nur unter ärztlicher Aufsicht erfolgen. Zudem sind sieben Wochen strenges Fasten viel zu lang. Auch zum Abnehmen ist das totale Fasten nicht geeignet. Denn da keine Ernährungsumstellung erfolgt, kommt es danach fast immer zum bekannten Jo-Jo-Effekt. Das strenge Fasten dient allein der körperlichen und geistigen Gesundheit und kann auf Dauer vielleicht den Anstoß zu einer gesünderen Lebensweise geben.

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