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Kohlensäure: Rillen-Trick verhindert, dass die Flasche übersprudelt

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Flaschen öffnen  

Rillen-Trick verhindert, dass die Flasche übersprudelt

10.07.2015, 17:15 Uhr | Ann-Kathrin Landzettel

Kohlensäure: Rillen-Trick verhindert, dass die Flasche übersprudelt. Die Rille (siehe Pfeil) sorgt dafür, dass Druck aus der Flasche besser entweicht. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die Rille (siehe Pfeil) sorgt dafür, dass Druck aus der Flasche besser entweicht. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die Flasche aufgedreht und nicht an die Kohlensäure gedacht: Fast jeder kennt das zischende Geräusch, mit dem sich Wasser oder Limonade über Tisch und Hosenbeine ergießen. Und mit der Überschwemmung kommt der Frust: "Das muss doch auch anders gehen!" - Stimmt. Mit dem Rillen-Trick passiert Ihnen dieses Malheur nicht mehr.

Besonders bei PET-Flaschen passiert es oft, dass diese beim Öffnen überlaufen. Dabei ist bei den meisten Flaschen im Drehverschluss sowie an der Flaschenöffnung eine Vorrichtung eingebaut, die das verhindern kann. Das Geheimnis liegt in den Rillen vom Verschluss und der Flaschenöffnung. Schaut man sich den Schraubverschluss genauer an, sieht man, dass sich in beiden Einkerbungen befinden.

Sanfter Druck gegen den Verschluss

Dreht man die Flasche zunächst etwas auf, zischt es bereits. Dann drückt man den Flaschendeckel mit Zeigefinger und Daumen seitlich zusammen. So kann das Gas in der Flasche durch die Rillen an der Flaschenöffnung und dem Deckel entweichen. Sobald es aufhört zu zischen, ist kein Druck mehr auf der Flasche und sie kann gefahrlos geöffnet werden. Natürlich können Sie vorsichtshalber auch zwischen den Drehungen den Verschluss nochmal zusammendrücken.

Nussknacker für verkantete Verschlüsse

Doch nicht immer lässt sich der Verschluss einfach lösen. Oft ist dieser sogar so stark verkantet, dass man sich beim Versuch, ihn zu lockern, kleine Schürfwunden an den Händen zuzieht. Doch auch hier gibt es hilfreiche Tipps, mit denen man die Flasche ganz leicht öffnen kann. So bietet beispielsweise eine Nussknacker-Zange sehr gute Dienste. Denn durch den längeren Hebel kann man wesentlich mehr Kraft auf den Verschluss lenken. Zudem verkanten sich die Rillen der Zange mit denen des Deckels und sorgen so für guten Halt.

Wer keinen Nussknacker zur Hand hat, kann alternativ zu einem (feuchten) Küchenhandtuch oder einem Haushaltshandschuh aus Gummi greifen. Auch diese Helfer sorgen für einen festen Griff am Drehverschluss.

Konservengläser brauchen einen Schlag auf den Boden

Auch Konservengläser und Milchflaschen lassen sich aufgrund ihres Vakuums oft nur schwer öffnen. Zudem ist es besonders für kleinere Hände schwierig, den Schraubverschluss richtig zu umfassen, da die Gläser meist recht groß sind, wie beispielsweise Gurken- oder Rote Beete-Gläser.

Dann gibt es zwei Möglichkeiten: Drehen Sie das Glas um und schlagen Sie mit der flachen Hand auf den Boden. In den meisten Fällen lässt sich der Deckel danach leicht lösen. Das liegt daran, dass das Füllgut durch den Schlag gegen den Deckel prallt und diesen leicht wölbt. Dadurch gelangt etwas Luft in das Glas und das Vakuum wird so reduziert.

Funktioniert das nicht, können Sie mit der Spitze eines Teelöffels oder einer Gabel versuchen, etwas zwischen Deckel und Glas zu kommen. Auch dann strömt Luft ins Glas und der Deckel lässt sich leichter öffnen. Bei sehr schmalen Verschlüssen kann ein Messer mit abgerundeter Spitze meist gute Dienste leisten. Man muss allerdings vorsichtig sein, dass man nicht abrutscht und sich verletzt.

Hilft das alles nichts, kann Wärme die richtige Lösung sein. Wird der Schraubverschluss für kurze Zeit unter warmes Wasser gehalten, weitet er sich ein wenig und auch eventuelle Verklebungen lösen sich. Danach sollten Sie den Verschluss öffnen können.

Wein ohne Korkenzieher öffnen

Und was ist, wenn man Lust auf ein Glas Wein hat, aber gerade keinen Korkenzieher zur Hand hat? Um den Korken aus der Flasche zu bekommen, brauchen Sie Geduld und einen flachen Schuh. Stellen Sie die Flasche in den Fersenbereich hinein. Halten sie nun beides gut fest und beginnen Sie, den Schuh mit der Flasche horizontal gegen eine glatte Oberfläche zu schlagen. Nicht zu fest, damit die Flasche nicht zu Bruch geht. Aber dennoch fest genug, so dass der Wein bei jedem Schlag ausreichend gegen den Korken prallt. So wird dieser Stück für Stück herausgedrückt. Aber wie gesagt: Es dauert einige Schläge, bis man den Wein genießen kann.

 

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