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Stiftung Warentest räumt im Streit mit Ritter Sport Fehler ein

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"Sprachliche Ungenauigkeit"  

Stiftung Warentest räumt im Schoko-Streit erstmals Fehler ein

13.09.2014, 09:59 Uhr | AFP

Stiftung Warentest räumt im Streit mit Ritter Sport Fehler ein. Die Stiftung Warentest darf nicht mehr behaupten, dass Ritter kein natürliches Aroma benutze.  (Quelle: dpa)

Die Stiftung Warentest darf nicht mehr behaupten, dass Ritter kein natürliches Aroma benutze. (Quelle: dpa)

Nach ihrer Niederlage im Schoko-Streit mit Ritter Sport hat die Stiftung Warentest einen Fehler eingestanden. In dem Test der Ritter Sport Voll-Nuss-Schokolade mit der Note "Mangelhaft" habe es eine "sprachliche Ungenauigkeit" gegeben, sagte Stiftungsvorstand Hubertus Primus der Berliner "Tageszeitung".

Vor wenigen Tagen hatte das Oberlandesgericht München den Test beanstandet und eine Aussage der Stiftung per einstweiliger Verfügung verboten.

Warentest: Kein inhaltlicher Fehler

In dem Testbericht hatten Warentest geschrieben, bei der Schokolade sei der chemisch hergestellte Aromastoff Piperonal nachgewiesen worden, obwohl keine entsprechende Laboranalyse vorlag. Primus sagte, "die Formulierung ist sicherlich etwas unglücklich."

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Von einem inhaltlichen Fehler wollte er aber nicht sprechen. Die Stiftung werde nun am Zusammenspiel der Redakteure, welche die Artikel schreiben, und Projektleitern, die die Tests organisieren, "arbeiten", ergänzte der Stiftungsvorstand. Personelle Konsequenzen schloss Primus aus.

Heftiger Streit um die Herkunft des Aromas

Die Stiftung Warentest hatte der Voll-Nuss-Schokolade des Herstellers im November vergangenen Jahres die Note "mangelhaft" gegeben. Grund dafür war, dass nach Überzeugung der Tester bei der Produktion ein chemisch hergestelltes Vanille-Aroma anstelle des versprochenen natürlichen Vanille-Aromas eingesetzt werde.

Nach einer aktuellen Gerichtsentscheidung darf Warentest dies allerdings nicht mehr behaupten.

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