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Kaffee-Filtertüten sind vielseitige Haushaltshelfer

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Nicht nur für Kaffee gut  

Was Filtertüten alles können

22.05.2015, 14:08 Uhr | Ann-Kathrin Landzettel

Kaffee-Filtertüten sind vielseitige Haushaltshelfer. Filtertüten sind durch ihr reißfestes Material echte Allrounder im Haushalt. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Filtertüten sind durch ihr reißfestes Material echte Allrounder im Haushalt. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Wer Filterkaffee genießt, hat sie zu Hause: Filtertüten. Doch die kleinen Einweg-Tüten aus Papier können viel mehr, als leckeren Kaffee zu zaubern. Sie sind richtige Haushaltshelfer und leisten unter anderem als Schwammersatz und im Kampf gegen miefende Schuhe gute Dienste. Diese Filtertipps sollten Sie kennen.

Filtertüten setzen sich aus vielen kleinen Zellulosefasern zusammen. Sie haben den Vorteil, dass sie nicht fusseln, hohe Temperaturen aushalten, relativ reißfest sind und Feuchtigkeit gut aufnehmen. Das macht sie so vielseitig einsetzbar.

Losen Tee zubereiten mit Filtertüten

Neben Kaffeepulver lassen sich die Filter auch wunderbar mit losem Tee füllen. Dann kommt er zum Ziehen in eine Teekanne. Damit der Filter nicht in das Gefäß rutscht, kann man ihn am Rand der Kanne knicken und mit dem Deckel fixieren. Eine andere Möglichkeit ist, die Filtertüte mit einer Kordel zu verschließen und in die Kanne zu hängen.

Cremige Tomatensoße dank Filtertüte

Auch bei der Zubereitung von Tomatensoße oder Zaziki kann sich die Tüte als echter Helfer erweisen. Wird beispielsweise Pizzateig mit passierten Tomaten bestrichen, ist die Masse meist zu dünnflüssig – der Teig wird oft nicht kross. Gibt man die Tomatensoße zuerst in den Kaffeefilter und lässt diese gut abtropfen, bleibt eine streichfähige Creme zurück. Etwas Geduld braucht man allerdings. Das gleiche Vorgehen eignet sich auch für die Zubereitung von Zaziki, der Joghurt wird lecker cremig.  

Schnelle Umfüllhilfe aus Papier

Auch als Trichter lässt sich das Papierbehältnis verwenden, zum Beispiel wenn man Mehl oder Zucker aus einer Tüte in ein Gefäß mit schmaler Öffnung umfüllen möchte. Hierzu wird ein kleiner Teil des Filterbodens herausgeschnitten. Dann steckt man den Filter in das Gefäß, hält ihn fest und schüttet das Lebensmittel um.

Kleines Kräutersäckchen für klare Brühe

Wer eine klare Suppe zubereiten möchte, die zwar würzig nach Kräutern schmeckt, diese aber nicht im Gericht schwimmen sollen, nutzt die Filtertüte einfach als Kräutersäckchen. Dazu werden die gewünschten Gewürze in den Filter gefüllt und mit einer Kordel verschlossen. Dann hängt man den Beutel in die Brühe. Der Vorteil: Auch gröbere Gewürze wie Lorbeerblätter, Thymian-Stängel oder Pfefferminzblätter kann man bequem ziehen lassen, ohne sie später wieder aus dem Gericht fischen zu müssen. Aber Vorsicht: In dieser Zeit die Suppe besser nicht umrühren. Drückt der Kochlöffel zu fest auf das Papier, kann es reißen.

Korkenstücke aus Wein herausfiltern

Es ist wohl jedem schon passiert: Der Wein ist entkorkt und in eine Karaffe gefüllt und dann stellt man fest, dass viele kleine Korkstückchen in dem Getränk schwimmen. Das kommt vor, wenn Wein stehend gelagert wurde und der Korken ausgetrocknet ist oder wenn man den Korkenzieher zu tief eingedreht hat. Statt mit einem Löffel mühsam die kleinen Stückchen herauszusammeln, gießt man den Wein einfach kurz durch den Papierfilter. Da dieser fusselfrei ist, muss man keine Angst vor weiteren Verunreinigungen haben.

Lappen und Küchentuch leer? Filtertüte her!

Filtertüten sind zudem recht reißfest. Dadurch eignen sie sich gut als schnelle Reinigungshelfer, etwa wenn der Lappen-Vorrat zu Hause aufgebraucht ist. Etwas angefeuchtet entfernen sie zuverlässig Zahnpastaspritzer vom Badezimmerspiegel, Staub und leichte Verschmutzungen von glatten Flächen oder Mückendreck vom Fenster. Mit einem trockenen Filter kann man die Flächen anschließend streifenfrei trocken reiben.

Sportschuhe ohne Mief dank Kaffeefilter

Egal ob nach dem Joggen oder an einem heißen Sommertag: Schwitzen die Füße, riechen auch die Schuhe irgendwann unangenehm. Auch hier kann die Filtertüte helfen. Das Vorgehen ist genau wie bei den Kräutersäckchen, nur dass statt den Gewürzen Backpulver in den Filter kommt. Dieser wird mit einer Schnur zugebunden und über Nacht in den Schuh gelegt.

Dann haben Backpulver und Filterpapier genug Zeit, die Feuchtigkeit aufzunehmen. Das Backpulver neutralisiert zudem unangenehme Gerüche. Eine gute Alternative also zu teuren Schuhdeodorants. Der Backpulverfilter hilft übrigens auch gegen Kühlschrankgerüche.

Kleiner Beauty-Helfer für Frauen

Als Beauty-Helfer ist die Filtertüte ebenfalls geeignet. Dank der Saugfähigkeit sind die Tüten ein guter Ersatz für Gesichtspuder – und passen selbst in kleine Handtaschen. Dafür werden sie in Stücke geschnitten und bei Bedarf sanft auf das Gesicht gedrückt. Glänzende Stellen im Gesicht werden so schnell mattiert. 

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