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EU-Studie warnt vor Schwindel bei Fleischwaren

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Studie warnt vor Mogelpackungen  

Verbraucherschützer decken Wurstschwindel auf

04.11.2015, 15:25 Uhr | dpa

EU-Studie warnt vor Schwindel bei Fleischwaren. Nicht immer ist in der Wurst drin, was auf der Packung steht. (Quelle: dpa)

Nicht immer ist in der Wurst drin, was auf der Packung steht. (Quelle: dpa)

Eine Studie, die EU-Verbraucherschützer in Auftrag gegeben haben, deckt zahlreiche Schwindeleien bei Fleisch auf. Oft gaukeln die Angaben auf der Packung Zutaten vor, die nicht drin sind und dann sind wieder Inhaltsstoffe in der Wurst, die nicht hinein gehören.

Wer Fleisch kauft, bekommt nicht unbedingt, was er erwartet – zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Untersuchung von europäischen Verbraucherschützern. "Viele Lebensmittel mit Fleisch, die in der Europäischen Union (EU) verkauft werden, sind nicht ordnungsgemäß etikettiert oder enthalten nicht die korrekten Zutaten", heißt es in einem Bericht der europäischen Verbraucherschutzorganisation Beuc. Sie hatte Fleisch aus sieben Ländern unter die Lupe genommen. Deutschland war nicht dabei.

Weniger Fleisch aber mehr Wasser

Zwischen April 2014 und August 2015 untersuchten Verbraucherschützer in Portugal, den Niederlanden, Belgien, Italien, Tschechien, Großbritannien und Spanien unterschiedliche Produkte. Dabei stießen sie etwa auf Waren, die weniger Fleisch enthielten, als auf der Packung genannt war. Auch hinzugefügtes Wasser war laut Beuc bei Stichproben nicht angegeben.

Lamm-Gericht ganz ohne Lammfleisch

Auf die Fleischsorte können sich Verbraucher dem Bericht zufolge ebenfalls nicht immer verlassen. "Im Vereinigten Königreich waren 40 Prozent der getesteten Lamm-Gerichte zum Mitnehmen mit anderen Fleischsorten wie Rind und Huhn verunreinigt. Manche enthielten nicht ein einziges Gramm Lamm", heißt es.

Etikettenschwindel täuscht Verbraucher

Die Verbraucherschützer kritisieren auch Tricksereien mit geschützten Bezeichnungen, die ein hochwertigeres Produkt nahelegten. Bekannte Lebensmittelnamen würden leicht geändert, um Vorgaben für die Zutaten zu umgehen.

Weitere schlechte Nachricht für Fleischliebhaber

Diese neue Studie ist eine weitere schlechte Nachricht für Fleischliebhaber. Ende Oktober sorgte eine Studie der Weltgesundheitsorganisation WHO für Aufruhr. Diese bescheinigte, dass der regelmäßige Konsum stark verarbeiteter Fleischprodukte wie Wurst das Darmkrebsrisiko erhöht.

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