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Isis darf nicht auf Nutella-Glas: Ferrero weigert sich

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Skandal um "Isis"  

Dieser Name darf nicht aufs Nutella-Glas

28.11.2015, 12:43 Uhr | t-online.de

Isis darf nicht auf Nutella-Glas: Ferrero weigert sich. So zeigt sich der beliebte Schokoaufstrich im neutralen Glas. Seit einiger Zeit gibt es jedoch auch personalisierte Etiketten.  (Quelle: imago)

So zeigt sich der beliebte Schokoaufstrich im neutralen Glas. Seit einiger Zeit gibt es jedoch auch personalisierte Etiketten. (Quelle: imago)

Heather Taylor aus Illawara, südlich von Sydney, kann es nicht fassen: Ferrero weigert sich, ihrer fünfjährigen Tochter ein personalisiertes Nutella-Glas mit dem Namen des Kindes auf dem Etikett herzustellen. Der Grund: Das Mädchen trägt den Namen Isis.

Wie der "Sydney Morning Herald" berichtet, wandte sich die empörte  Mutter an die Geschäftsführung der australischen Niederlasung von Ferrero und bat um eine Stellungnahme. Soe wollte wissen, warum sie für ihre Tochter nicht die Sonderaktion nutzen durfte.

"Isis" kann zu Missinterpretationen führen 

Sie erhielt daraufhin die Antwort, dass "Isis" des Kindes nicht auf der Liste der zugelassenen Namen für die Sonderaktion stehe. Der Name könne zu Missinterpretationen führen und Erinnerungen an die gleichnamige Terrormiliz hervorrufen.

UMFRAGE
Sollte das Mädchen Isis ihr personalisiertes Nutella-Glas bekommen?

Mutter traut sich kaum noch, ihr Kind zu rufen 

Diesen Standpunkt kann Taylor nicht nachvollziehen. Sie empfindet es als Diskriminierung, dass der kleinen Isis ihr Herzenswunsch verweigert wird. In einem Interview mit der Zeitung erklärt sie "Ich bin wirklich aufgebracht."

Hier werde der Name ihrer Tochter beschmutzt. Mittlerweile sei der Punkt erreicht, dass sie sich nicht mehr traue, in der Öffentlichkeit ihre Tochter beim Namen zu rufen.

Namensgeberin war eine ägyptische Gottheit 

Taylor benannte ihre Tochter nach der ägyptischen Göttin Isis. Das geschah vor über fünf Jahren, also zu einem Zeitpunkt, als die Dschihadistenmiliz ISIS (Islamic State of Iraq and al-Sham) noch unbekannt war.

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