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Erkältungsmittel im Test: Kombipräparate schneiden schlecht ab

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Erkältungsmittel im Test  

Kombipräparate gegen Erkältung wenig geeignet

20.11.2009, 12:14 Uhr | cme

Erkältungsmittel im Test: Kombipräparate sind nur wenig geeignet. (Foto: imago)Bei Erkältung helfen auch Ruhe und Hausmittel. (Foto: imago)Husten, Schnupfen, Heiserkeit: In diesen Tagen liegen viele Menschen mit einer Erkältung oder Grippe flach. Um die unangenehmen Symptome zu lindern, greifen viele zu Mitteln aus der Apotheke. Die Stiftung Warentest hat rund 60 Erkältungsmittel unter die Lupe gekommen. Das Ergebnis: Viele Schnupfen- oder Fiebermittel können die Beschwerden wirksam lindern. Doch von Kombipräparaten mit mehreren Wirkstoffen sollte man besser die Finger lassen.

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Hausmittel reichen häufig aus

Im Gegensatz zu einer echten Grippe sind die Beschwerden bei einer Erkältung zwar lästig, aber doch meist harmlos. Laut Stiftung Warentest lässt sich eine Erkältung weder durch Hausmittel noch durch Medikamente wesentlich verkürzen. Beides kann aber helfen, um die Beschwerden zu lindern. So können bei Husten beispielsweise Kopfdampfbäder, Brustwickel und Kräutertees helfen, bei Schnupfen haben sich Nasenspülungen mit Salzwasser bewährt.

Hustenmittel mit Einschränkung geeignet

Wenn die Wirkung der Hausmittel nicht ausreicht, kann man zusätzlich Erkältungsmittel nehmen. Laut Stiftung Warentest bewirken Nasensprays mit dem Wirkstoff Xylometazolin-hydrochlorid, dass die Nasenschleimhaut abschwillt und das Sekret besser abfließen kann. Die gängigen Schmerzmittel wie Aspirin oder Paracetamol können Fieber senken und Schmerzen lindern. Dagegen beurteilt Warentest die meisten Hustenmittel als nur eingeschränkt geeignet. Bei allen Medikamenten muss wegen möglicher Nebenwirkungen die Packungsbeilage beachtet und gegebenenfalls ärztlicher Rat eingeholt werden.

Risiko von Nebenwirkungen bei Kombipräparaten größer

Als "wenig geeignet" stufen die Tester sämtliche getesteten Kombipräparate ein - darunter auch "Wick Medinait" und "Grippostad C". Die Begründung: Da gleich mehrere Wirkstoffe enthalten sind, lassen sich die Mittel schlecht individuell dosieren. Zudem ist das Risiko von Nebenwirkungen größer als bei Einzelpräparaten.

Hilfe im Medikamenten-Dschungel

Medikamente: Handbuch Rezeptfreie Medikamente (Foto: Stiftung Warentest)Handbuch Rezeptfreie Medikamente (Foto: Stiftung Warentest)

Die kompletten Ergebnisse sind bei der Stiftung Warentest erhältlich. Weitere Tests sind im "Handbuch Rezeptfreie Medikamente" zu finden. Es listet mehr als 1800 Medikamente mit Bewertungen und Preisangaben auf. Zudem informiert es über Symptome und Ursachen von über 80 Krankheitsbildern und Gesundheitsstörungen und sagt auch, in welchen Fällen man unbedingt zum Arzt gehen soll.

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