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Lachs bei Stiftung Warentest: Guten Lachs gibt es auch beim Discounter

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Lachs bei "Stiftung Warentest"  

Auch beim Discounter gibt es guten Lachs

30.12.2009, 08:00 Uhr | jlu

Lachs im Test: "Guter" Wild- und Zuchtlachs muss nicht teuer sein. (Foto: Imago)Lachs im Test: "Guter" Wild- und Zuchtlachs muss nicht teuer sein. (Foto: Imago)Lachs ist lecker und gesund. Deshalb steht der Fisch mit dem typisch roten Fleisch bei vielen Deutschen regelmäßig auf dem Speiseplan. Dabei kommt bei manchen aber nur teurer Wildlachs auf den Teller. Die Begründung: Wilder Lachs hat eine bessere Fleischqualität und ist fettärmer als seine Artgenossen. Doch ist Wildlachs wirklich besser als Zuchtlachs? Das wollte Stiftung Warentest wissen und hat 18 Produkte Räucherlachs getestet, darunter Fisch von der Frischtheke, Bio- und Discounterware.

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Gezüchteter Lachs ist Testsieger

Testsieger wurde ein Zuchtlachs: Der "Friedrichs Premium Rauchlachs" erhielt die Note "gut". Die Begründung der Tester: Der Lachs war frei von Bakterien, die einzelnen Scheiben ließen sich gut trennen und die Packungsaufschriften waren korrekt. Mit 4,00 Euro je 100 Gramm liegt dieser Zuchtlachs preislich im Mittelfeld. Doch auch Lachs von Aldi, Lidl oder Penny schnitt im Test "gut" ab. 100 Gramm Lachs sind hier bereits für 1,40 Euro zu haben. Zu einem ähnlichen Ergebnis kam auch der Lachs-Test von "Öko-Test".

Luxus-Lachs ist "mangelhaft"

Der "Irische Wildlachs" von der Frischtheke des Berliner Kaufhaus des Westens fiel mit der Note "mangelhaft" durch. Der Grund: Der Lachs war verdorben. Er enthielt Bakterien, die Magen-Darm-Erkrankungen auslösen können. Außerdem handelte es sich bei dem als Wildlachs deklarierten Fisch in Wirklich um Zuchtlachs: Die Tester wiesen nach, dass der Lachs seine typische Rotfärbung zugefütterten Karotinoiden verdankte. Mit 14,80 Euro je 100 Gramm war dieser Lachs der teuerste im Test. Die anderen drei Wildlachs-Produkte bekamen von der "Stiftung Warentest" die Note "befriedigend".

Braune Flecken und Hautreste führen zur Abwertung

Doch auch bei anderen Räucherlachs-Produkten fanden die Tester Mängel. So fiel der "Friedrichs Kodiak Wildlachs" durch einen bitteren, leicht brennenden Nachgeschmack negativ auf. Minuspunkte gab es außerdem für den Zuchtlachs "Fjordkrone Premium Räucherlachs" von Norma: Hier entdeckten die Tester blaue Impfflecken. Hautreste, Gräten, Reststücke, Scheiben, die beim Entnehmen zerrissen und undefinierbare braune Flecken führten ebenfalls zur Abwertung einiger Prodikte.

Keime in eingeschweißtem Lachs

Um zu verhindern, dass sich vorhandene Keime im Lachs vermehren, wird der Fisch mit Salz konserviert und eingeschweißt. Trotzdem wiesen die Tester in fünf Packungen eine erhöhte Keimzahl nach, als sie diese nach Ablauf der Verbrauchsfrist öffneten. Betroffen waren davon zum Beispiel der "Räucherlachs real/Tip", aber auch Bio-Lachs von Rewe. Zwar waren die gefunden Keimmengen nicht gesundheitsschädlich, können aber ein Zeichen von mangelnder Hygiene sein, so "Stiftung Warentest".

Das ausführliche Testergebnis finden Sie in der Januar-Ausgabe der Zeitschrift "Test".

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