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Fertiggerichte im Test: "Öko-Test" nimmt Fertiggerichte unter die Lupe

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Fertiggerichte im Test  

Linsensuppe top, Lasagne flop

29.01.2010, 09:52 Uhr | cme

Fertiggerichte im Test: Gute Noten für Linsensuppe aus der Dose. (Foto: imago) Gute Noten für Linsensuppe aus der Dose. (Foto: imago) Fertiggerichte sind praktisch für die schnelle Küche, haben aber nicht den besten Ruf. Doch dass sie generell ungesund sind, stimmt nicht. Das Magazin "Öko-Test" hat für seine aktuelle Ausgabe 26 Fertigprodukte von verschiedenen Discountern ins Labor geschickt und sie auf Geschmack und Inhaltsstoffe untersuchen lassen. Das Ergebnis: In allen Produkten steckt zu viel Salz, keines schnitt mit "sehr gut" ab. Unter den Linsensuppen und Asia-Gerichten gibt es aber einige gute Produkte. Fertig-Lasagne dagegen muss viel Kritik einstecken.

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Zu viel Salz in allen Produkten

Vor allem junge Menschen zwischen 20 und 29 greifen gerne zu Fertiggerichten. "Öko-Test" hat fünf besonders beliebte Produkte ausgewählt und getestet: Pizza, Lasagne, Linsensuppe, Schinken-Baguettes und Nasi Goreng. Die Gerichte wurden jeweils bei Aldi Nord, Aldi Süd, Lidl, Penny, Norma und Netto eingekauft. Der erste Kritikpunkt: In allen 26 Produkten steckt zu viel Salz. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt, nicht mehr als sechs Gramm Salz pro Tag zu sich zu nehmen. Eine Portion Fertiggericht liefert davon schon mehr als drei Gramm. Linsensuppe ist dabei mit 3,6 bis 4,4 Gramm Salz pro Portion noch sparsam gewürzt.

Fett, Aromastoffe und Hefeextrakt

Wer zu Fertigpizza oder -lasagne greift, muss um seine Figur fürchten, so das Urteil der Tester. Denn alle Pizzen sowie zwei Lasagnen lieferten mehr als 800 Kilokalorien (kcal) pro Portion. Bei häufigem Verzehr kann das zu Übergewicht führen. Ein weiterer Kritikpunkt der Tester: Um Linseneintopf, Nasi Goreng, Baguette und Lasagne aufzupeppen, verwenden die Hersteller Hefeextrakt oder Würze. Beides enthält Glutamat, das bei empfindlichen Menschen Kopfschmerzen auslösen kann und möglicherweise den Appetit steigert. In jedem zweiten Produkt stecken zudem Aromastoffe.

Analogkäse und Fettschadstoffe in Lasagne

Am schlechtesten schnitten die Lasagne-Gerichte im Test ab. Vor allem mit Käse wird bei den Nudelgerichten gespart. Maximal sieben Prozent Käse fanden die Tester - in der Lasagne von Aldi Nord sogar nur ein Prozent. Die Lasagne von Penny wird mit Schmelzkäse zubereitet. Bei der Netto-Lasagne verwendet der Hersteller sogar Analogkäse - also eine käseähnliche Zubereitung aus Pflanzenfett. In den Lasagnen von Aldi Süd und Norma steckten zudem erhöhte Mengen an 3-MCPD-Fettsäureestern. Dieser Stoff kommt in Pflanzenfetten vor und wird als potenziell gesundheitsschädlich eingestuft. Folglich erhielten fünf der sechs getesteten Lasagnen im Test ein "mangelhaft". Lediglich die "Trattoria Alfredo Lasagne Bolognese, gekühlt" von Lidl kam mit einem "befriedigend davon.

Linseneintopf wie bei Muttern

Im Geschmack sind Fertigprodukte laut der Untersuchung gar nicht so schlecht. Hier konnten viele der 26 Produkte mit der Höchstzahl punkten. Insbesondere Linseneintopf und Nasi Goreng schmecken häufig "wie hausgemacht". Folglich erhielten vier der sechs getesteten Linsensuppen die Note "gut", darunter die "Coquette Linsen-Suppe mit Würstchen" von Lidl, der "Pottkieker Linsen-Eintopf mit magerem Schweinefleisch" von Aldi Nord und der "Primana Linsen-Eintopf mit magerem Schweinefleisch" von Aldi Süd. Zwei Produkte bekamen ein "befriedigend".

Das ausführliche Testergebnis lesen Sie in der Februarausgabe 2010 des Magazins "Öko-Test".

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