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Stiftung Warentest hat Paketdienste getestet

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Bei Stiftung Warentest schneidet kein Paketdienst gut ab

25.11.2010, 12:24 Uhr | AFP / wve

Stiftung Warentest hat Paketdienste getestet. Kein Paketdienst schneidet gut ab (Foto: dpa)

Kein Paketdienst schneidet gut ab (Foto: dpa)

Die Weihnachtsfeiertage stehen vor der Tür und damit auch die Frage nach den Weihnachtsgeschenken. Da man zum Fest aber oft nicht alle Lieben um sich haben kann, müssen auch in diesem Jahr wieder viele Präsente verschickt werden. Deshalb hat die Stiftung Warentest zehn verschiedene Paketdienste genauer unter die Lupe genommen. Das Ergebnis: Keiner schneidet mit "gut" oder "sehr gut" ab. Lesen Sie hier, welche Paketdienste am besten und welche am schlechtesten abgeschnitten haben.

40 Prozent der Päckchen kam beschädigt an

Paketdienste liefern Pakete laut Stiftung Warentest oft beschädigt bei den Empfängern ab. Im Test mit zehn großen Lieferdiensten sind von insgesamt 100 verschickten Sendungen 40 mit Beschädigungen angekommen. Die Kartons seien gequetscht gewesen und der Inhalt teils zerbrochen. Deshalb vermuten die Tester, dass die Pakete geworfen wurden. Aufgrund der hohen Zahl an Beschädigungen während des Transports hat keiner der getesteten Anbieter die Noten "gut" oder "sehr gut" erhalten.

Der Paketinhalt war sorgfältig verpackt

Für die Untersuchung gaben die Tester den Paketversand jeweils per Internet in Auftrag. Jedes Paket enthielt fünf Teller, zwei Gläser und einen Bilderrahmen, die sorgfältig verpackt waren. Bei einem Fall aus 80 Zentimetern Höhe von einer Tischkante sollten die Sendungen demnach unversehrt bleiben. Das hatten die Tester vorher selbst ausprobiert.

Kein Paketdienst war "gut" oder "sehr gut"

Acht der Lieferdienste wurden mit "befriedigend" bewertet, zwei nur mit "ausreichend". Im Schnitt lieferten zwar alle Anbieter innerhalb von ein bis drei Werktagen. Schlecht war der Service jedoch, wenn die Kunden das Paket zu Hause abholen ließen, denn ein Viertel der Tester wartete am vereinbarten Tag vergeblich auf die Paketabholung. Die genaue Vereinbarung von Abholterminen kostet den Verbraucher in der Regel extra. Kundenunfreundlich sei auch, dass die Versandgebühren bei den meisten Diensten nicht bar bei der Abholung gezahlt werden konnten. Dies war nur per Lastschrift vom Konto, Kreditkarte oder über das Internet-Bezahlsystem Paypal möglich.

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