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Stiftung Warentest: 26 Sonnencremes im Test

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Stiftung Warentest  

Test: günstige Sonnencremes schützen gut

01.06.2012, 11:55 Uhr | vdb

Stiftung Warentest: 26 Sonnencremes im Test . Stiftung Warentest: Auch günstige Sonnencremes schützen gut. (Foto: imago)

Stiftung Warentest: Auch günstige Sonnencremes schützen gut. (Foto: imago)

Auch günstige Sonnencremes schützen gut. Das ergab eine Untersuchung der Stiftung Warentest, bei der 26 Sonnencremes, die meisten mit Lichtschutzfaktor 20, unter die Lupe genommen wurden. Unter den Testverlierern finden sich drei teure Produkte. Wir stellen das Ergebnis vor.

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Discountercremes schützen gut

Am besten schnitt im Test die "Sun Ozon Sonnenmilch", Lichtschutzfaktor 20, der Drogeriekette Rossmann ab. Sie bekam die Note "Gut" (1,6). Sie kostet 1,50 Euro pro 100 Milliliter und ist im Vergleich sehr günstig. Die gleiche Bewertung erhielt das teurere "Sun Light Feeling transparentes Spray" von Nivea. Gut schnitten auch die Cremes von Aldi Süd und Nord ab sowie die "Sun Dance Sonnen Milch" der Drogeriekette dm: Hier kostet die Flasche nur zwei Euro.

"Mangelhaft" für Luxusprodukt

Unter den Testverlierern finden sich besonders teure Produkte. So die "Sun Care Soothing Cream" von Clarins. Um zuverlässig vor der Sonne zu schützen, sollte das Verhältnis von UVA- zu UVB-Faktor mindestens eins zu drei betragen. Das leistet das mit 13 Euro je 100 Milliliter teure Luxusprodukt nicht und wurde deshalb mit "Mangelhaft" bewertet.

Schlechterer Schutz als auf Packung beworben

Auch das "Sonnen Gel" von Ilrido, das "Sports clear gel formula" von Ultrasun und die "Capital Soleil Sonnenschutz-Gel-Milch" von Vichy bekamen die Note "Mangelhaft". Sie unterschritten den auf der Packung beworbenen Lichtschutzfaktor um mehr als ein Fünftel. Zudem kritisierten die Tester unsinnige Werbeversprechungen auf den Packungen. Die Aussage "dermatologisch getestet" sei überflüssig, da solche Tests selbstverständlich seien. Hinweise wie "once a day" eincremen sollte man besser nicht beherzigen.

Nanopartikel-Kennzeichnung ab 2013

Schon länger stehen Sonnencremes wegen der enthaltenen Nanopartikel in der Kritik. Sie stehen unter Verdacht, Krebserkrankungen zu begünstigen. Wissenschaftlich nachgewiesen ist, dass die Partikel nicht in die gesunde Haut eindringen können. Was bei geschädigter, verbrannter Haut geschieht, ist allerdings noch unklar. Die Anbieter von Sonnencremes müssen erst ab 2013 auf den Verpackungen angeben, wenn Nanopartikel enthalten sind.

Mehr lesen Sie auf www.test.de

Ratgeber: Richtig eincremen - Regeln für den Sonnenschutz

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