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Stiftung Warentest: Gute Kaltschaummatratzen gibt es günstig

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Gute Kaltschaummatratzen gibt es auch günstig

25.08.2011, 15:49 Uhr | tze

Stiftung Warentest: Gute Kaltschaummatratzen gibt es günstig. Vor dem Matratzenkauf sollte man unbedingt Probe liegen. (Quelle: imago)

Matratze: Vor dem Matratzenkauf sollte man unbedingt Probe liegen. (Quelle: imago)

Wer eine neue Matratze braucht, verliert im Dschungel der Anbieter, Preisklassen, Materialien und Formen schnell den Überblick. Gut zu wissen: Mit einer Kaltschaummatratze liegt man meistens richtig. Die Stiftung Warentest hat 17 Modelle getestet und zwölf für gut befunden. Doch wer sich auf die Härtegrade der Hersteller verlässt, kann einen Reinfall erleben.

Auf welcher Matratze liegt man am besten?

Bei der Auswahl einer Matratze stellt sich zunächst die Frage "Federkern oder Schaumstoff?" Laut Stiftung Warentest sind diese Matratzentypen heutzutage gleich gut. Für den aktuellen Test verglichen die Verbraucherschützer Kaltschaummatratzen in der Größe 90 mal 200 Zentimeter. Die Preisspanne reichte von 390 bis 840 Euro. Das wichtigste Kriterium waren die Liegeeigenschaften. Da die Tester dabei kaum Unterschiede feststellen konnten, schnitt keine Matratze schlechter als "befriedigend" ab.

Testsieger kommt aus der günstigsten Preisklasse

Testsieger ist eine der günstigsten Matratzen: Das Modell "Vitalis Star" für 400 Euro bei Matratzen Concord. Mit der Note 2,1 war sie einen Tick besser als die 16 anderen "gut" benoteten Matratzen. Die Tester fanden die Matratze weich, doch der Anbieter gibt keinen Härtegrad an. Zwei weitere Matratzen für 400 Euro schnitten ebenfalls gut ab: "Sunshine 18" und die baugleiche "Perfekt Pro" von Hukla.

Nicht auf den Härtegrad hereinfallen

Der Härtegrad ist ein großer Schwachpunkt beim Matratzenkauf. Käufer sollten sich nicht daran orientieren, da die Härtegrade nicht genormt sind. Wenn bei einem Hersteller H3 als hart gilt, zählt ein anderer umgekehrt und weist damit sein weichstes Modell aus. Mehr noch: Selbst innerhalb einer Modellreihe eines Herstellers gibt es Abweichungen. Keine Matratze ist exakt wie die andere. Das liegt am Herstellungsprozess und an den Materialeigenschaften.

Wie sich das Wetter auf die Matratzenhärte auswirkt

In der Fabrik wird ein Kunststoffgemisch zu riesigen Blöcken geschäumt, aus denen nach dem Aushärten maschinell die Matratzenkerne ausgeschnitten werden. Die Härteangaben des Herstellers beziehen sich nur auf das Mischungsverhältnis. Wie hart oder weich eine Matratze tatsächlich ausfällt, hängt davon ab, aus welchem Teil des Blockes sie herausgeschnitten wurde: Bedingt durch die Schwerkraft ist das Material im unteren Teil oft fester. Laut Stiftung Warentest spielt sogar das Wetter am Herstellungstag eine Rolle, denn Luftdruck, Luftfeuchtigkeit und Temperatur beeinflussen die Konsistenz des Schaumstoffs. Es kann auch passieren, dass die Matratze nach einiger Zeit insgesamt weicher wird. Dies fiel den Testern beim Modell "Gold Elements" von Schlaraffia auf. Zwar lautet das Gesamturteil "gut", doch der Teilaspekt Haltbarkeit war nur "befriedigend".

Probeliegen und Rückgaberecht aushandeln

Die Stiftung Warentest empfiehlt, vor dem Matratzenkauf lange genug Probe zu liegen und sich ein Rückgaberecht bescheinigen zu lassen, um die Matratze zuhause für einige Nächte testen zu können. In der Regel lassen sich Händler jedoch nur auf eine Rückgabe ein, wenn die Matratze beim Ausprobieren in der Schutzfolie bleibt. Sieben Matratzen im Test fielen durch anfangs unangenehmen Geruch negativ auf, unter anderem das mit 840 Euro teuerste Modell "M 15 Plus" von Ruf. Dafür gab es Punktabzug. Die Verbraucherschützer raten zur Reklamation, falls Ausdünstungen nach vier Wochen noch nicht deutlich nachgelassen haben.

Das komplette Testergebnis finden Sie in der September-Ausgabe der Zeitschrift "Test".


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