"Öko-Test"
"Öko-Test": Blond-Colorationen fallen im Test durch28.06.2013, 13:41 Uhr | stw
Frauen sind sehr empfindlich, wenn es um ihre Haare geht. Daher greifen die meisten nicht zu irgendeiner Blondierung, sondern wählen sorgfältig aus."Öko-Test" hat 22 Blondmacher unter die Lupe genommen. Mit verheerendem Ergebnis: Fast alle Färbemittel fielen im Test durch. Nur wenige Blondierungen, darunter ein günstiges Produkt aus Drogerie, konnte die Tester überzeugen. Wir stellen Auszüge aus dem Testergebnis vor.
Fünf verschiedene Blondierungen (zum Aufhellen der Haare) und 17 Blond-Colorationen (sollen für langanhaltendes Blond sorgen) wurden von "Öko-Test" auf problematische Inhaltstoffe geprüft. Besonders vernichtend fällt das Testergebnis für die Blond-Colorationen aus. Alle getesteten Produkte schnitten mit "Ungenügend" ab. Der Grund: Sie enthalten Färbesubstanzen, die zu schweren Allergien und Hautreizungen führen können.
Besonders bedenklich sei das Amin p-Aminophenol so die Tester. Im EU-Chemikalienrecht ist es als sogenannter CMR-Stoff eingestuft und steht im Verdacht, das Erbgut zu verändern. Eigentlich sieht die Kosmetikverordnung vor, dass solche Stoffe nicht in Kosmetika verwendet werden dürfen. Trotzdem wurde er, neben anderen problematischen Inhaltstoffen, in der "Garnier Nutrisse Creme 100 Sommerblond" von Garnier, nachgewiesen. "Öko-Test" vergab daher die Note "Ungenügend".
Neben den teuren Marken-Colorationen aus Supermarkt und Drogerie, erhielt auch ein Discounter-Produkt ein "Ungenügend": Die "Kür Color Intensiv Haarfarbe 903 Honigblond" von Aldi Süd. Die Tester bemängelten, dass die Coloration unter anderem mit dem Stoff 6-Amino-m-Cresol- färbt, das laut "Öko-Test" ebenfalls erbgutveränderndes Potenzial besitzen soll.
Laut "Öko-Test" sind reine Aufhellprodukte (Blondierungen) besser, da sie ohne Färbechemikalien auskommen. Zu den wenigen mit "Gut" getesteten Aufhellern gehört die "Accent Blondierung" von Rossmann. Das Produkt überzeugte die Tester nicht nur mit einem niedrigen Preis, sondern auch, weil es fast ohne bedenkliche Wirkstoffe auskommt.
Doch auch unter den getesteten Aufhellern gab es ein Produkt, das umstrittene Stoffe enthält: Die "L'Oréal Préférence Extreme Platinum" von L'Oréal erhielt die Note "Ungenügend". Hier wiesen die Tester bedenkliche UV-Filter und synthetische Duftstoffe nach.
"Öko-Test" rät Verbrauchern dazu, die Packungsbeilage zu beachten und die Produkte nicht länger einwirken zu lassen als beschrieben. Zudem sollten Anwender ihre Haare nur zwei bis drei Nuancen aufhellen, da sonst das Haar zu stark angegriffen werde.
Das vollständige Testergebnis finden Sie in der Juli-Ausgabe von "Öko-Test".
28.06.2013, 13:41 Uhr | stw
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