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Stiftung Warentest 2013: Falscher Fahrradsitz kann impotent machen

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Stiftung Warentest: Falscher Sattel kann impotent machen

26.07.2013, 09:57 Uhr | hut

Stiftung Warentest 2013: Falscher Fahrradsitz kann impotent machen. Der Sattel muss zum Fahrer passen - sonst drohen gesundheitliche Folgen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Der Sattel muss zum Fahrer passen - sonst drohen gesundheitliche Folgen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Ob in der Freizeit, im Alltag oder als sportlicher Ausgleich: Fahrradfahren ist beliebt. Doch mit dem falschen Sattel kann die Lust am Radeln schnell vergehen. Zu starke Reib- und Druckstellen können auf Dauer Schmerzen verursachen und sogar impotent und inkontinent machen, warnt die Stiftung Warentest. Sie hat 13 Fahrradsättel testen lassen. Das Ergebnis: Die meisten Radler wählen den falschen Sattel. Denn nur wenige Sitze eignen sich tatsächlich für jeden Po. Wir stellen Auszüge aus dem Testergebnis vor.

17 Radler testen unterschiedliche Sättel

Damit das Fahrradfahren lange Spaß macht, muss der Sattel optimal zum Fahrer passen, erklärt die Stiftung Warentest. Um herauszufinden, worauf es bei einem guten Sattel ankommt, hat Stiftung Warentest 17 Fahrradfahrer unterschiedlichen Alters mitsamt ihrer Räder zum Test eingeladen. Sie sollten 13 verschiedene Sättel ausprobieren und beschreiben, wie bequem sie darauf sitzen. Zusätzlich wurde die Kontaktfläche zwischen Po und Sattel elektronisch gemessen und ausgewertet.

Falscher Sattel kann Potenzprobleme verursachen

Das erste Ergebnis: Die meisten Fahrer radeln auf dem falschen Polster. Nur bei einem Probanden passte der eigene Sattel tatsächlich zum Po. Bei allen anderen erkannte die elektrische Kontaktprüfung Reib- und Druckstellen im Damm- und Genitalbereich. Dadurch werden Blutgefäße abgeklemmt und Nerven gedrückt, warnen die Fachleute. Wird der Genitalbereich für längere Zeit nur noch ungenügend mit Sauerstoff versorgt, könne das zu Erektionsstörungen führen. Auch Inkontinenz könne die Folge sein, erklärt die Stiftung Warentest.

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Nur ein Sattel passt gut zu jedem Po

Da durch abgeklemmte Nerven eher ein Taubheitsgefühl entsteht als tatsächliche Schmerzen, werden die Durchblutungsstörungen häufig nicht bemerkt und die Warnsignale des Körpers ignoriert. Um möglichen gesundheitlichen Schäden vorzubeugen, ist es den Testern zufolge entscheidend, die passende Sattelbreite zu wählen. Diese hängt individuell vom Sitzknochenstand des Fahrers ab. Der Test zeigte, dass tatsächlich nur ein einziger Sattel zu jedem Po passt: Der "Comfort Line Wings Sport" passt sich den Beinbewegungen an und ist den Testern zufolge sowohl für schmale als auch breite Gesäße geeignet.

Teuerstes Modell fällt durch

Bei allen anderen Modellen sei der individuelle Sitzknochenabstand maßgeblich. Den kann man ganz einfach selbst ermitteln: Auf ein Stück Wellpappe setzen und den Abstand der Mittelpunkte der eingedrückten Stellen messen. Zwei der getesteten Modelle waren hingegen für keinen Gesäßtyp empfehlenswert: Der preisgünstige "Sixt Air-Seat Classico" hat den Testern zufolge einen zu harten Rand und sorge für ein "schwammiges Sitzgefühl". Auch das teuerste Modell im Test konnte nicht überzeugen: Der "Comfort Line Relax IQ" sei unbequem, instabil und verursache bei niedriger Sitzeinstellung Beinschmerzen.

Gelsättel nur für Kurzstrecken geeignet

Auch mit Gelkissen gepolsterte Sattel wie der "Selle Royal Erogel Plugin" sind laut Stiftung Warentest nur bedingt zu empfehlen. Die Polsterung wirke zwar anfangs bequem, walke aber auf Dauer die Gesäßhaut durch. Das führe auf längeren Radtouren zu Schmerzen. Gelsättel seien daher eher für Kurzstrecken-Fahrer geeignet.

Das komplette Testergebnis für Fahrradsättel finden Sie in der August -Ausgabe der Zeitschrift "Test".

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