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Stiftung Warentest findet viele Keime in frischen Hähnchenkeulen

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Stiftung Warentest  

Fast ein Drittel der Hähnchenschenkel fällt durch

27.09.2013, 09:02 Uhr | fsy, dpa

Stiftung Warentest findet viele Keime in frischen Hähnchenkeulen. Stiftung Warentest: Fast ein Drittel der getesteten Hähnchenschenkel fällt durch. (Quelle: Stiftung Warentest)

Mit dem bloßen Auge sind sie nicht zu erkennen: Viele Hähnchenschenkel enthalten gefährliche Keime. (Quelle: Stiftung Warentest)

Frische Hähnchenkeulen enthalten laut der Oktoberausgabe des Verbrauchermagazins "test" von Stiftung Warentest häufig zu viele Keime. Bei einer aktuellen Untersuchung fiel fast ein Drittel der getesteten Hähnchenschenkel durch. In einigen Keulen sind Listerien und Campylobacter enthalten, die für manche Menschen lebensgefährlich sind, auch Darmkeime finden sich oft in den Schenkeln. Stark keimbelastet waren vor allem auch teure Bio-Produkte. Wir stellen einen Auszug der Testergebnisse vor.

Nur fünf von zwanzig "gut"

Häufig handelt es sich bei den gefundenen Keimen nicht nur um Verderbniskeime, sondern auch um Erreger, gegen die bestimmte Antibiotika wirkungslos sind. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest nach einer Untersuchung von 20 frischen Hähnchenschenkeln aus dem Sortiment verschiedener Supermärkte und Discounter. Nur fünf Produkte erzielten die Note "gut", heißt es. Von den fünf Bio-Keulen im Test war das beste Produkt nur "befriedigend".

Viele Bio-Produkte fallen durch

Zu den Gewinnern des Tests zählen die Hähnchenschenkel von "Aldi Süd" - sie erhielten die Note 2,3. Ebenfalls gut schnitt ein Hähnchenschenkel von "Rewe" ab. Auffällig viele Bio-Produkte erhielten schlechtere Noten. Das teuerste Produkt "Bio-Hähnchenkeulen" der Marke "Bio Geflügel" enthielt mehrere erhöhte Keimzahlen und fiel mit einer mangelhaften mikrobiologischen Qualität durch.

Einige Schenkel enthielten Durchfallerreger

Neun der 20 Hähnchenschenkel-Packungen schnitten kurz vor oder am Verbrauchsdatum mikrobiologisch nur ausreichend oder mangelhaft ab, obwohl die Warentester sie zwischen Kauf und Test optimal gekühlt hatten. Zwar enthielt kein Produkt Salmonellen, aber in zweien fand sich eine Menge an Listerien, die über dem erlaubten EU-Grenzwert lag. Listerien sind für Menschen mit schwachem Immunsystem lebensgefährlich und können eine Hirnhautentzündung verursachen. Bei anderen Keimen seien häufig die Richt- oder Warnwerte der Deutschen Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie überschritten gewesen. Den Durchfallerreger Campylobacter entdeckten die Prüfer in acht Produkten. Allerdings gibt es dazu keine Grenzwerte.

Hähnchenkeulen nur durchgegart verzehren

Grundsätzlich gilt im Zusammenhang mit rohem Hähnchenfleisch der Rat, die Ware immer gut zu kühlen, sie bald zu verbrauchen und nur durchgegart zu verzehren. Vor der Verarbeitung empfehlen die Warentester, die Hände gut zu waschen, das Fleisch getrennt von anderen Speisen zuzubereiten und alle Küchenutensilien anschließend gründlich mit heißem Wasser und Spülmittel zu säubern.

Das gesamte Testergebnis lesen Sie in der Oktober-Ausgabe der Zeitschrift "test".

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