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Christstollen bei Stiftung Warentest: Jeder 2. im Test ist gut

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Stollen-Check bei Stiftung Warentest  

Welche Stollen gut und trotzdem günstig sind

28.11.2015, 15:33 Uhr | ag

Christstollen bei Stiftung Warentest: Jeder 2. im Test ist gut. Auch fertig gekaufte Christstollen können lecker sein. Doch es gibt Unterschiede - vor allem beim Preis.  (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Auch fertig gekaufte Christstollen können lecker sein. Doch es gibt Unterschiede - vor allem beim Preis. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Stollen gehört zu den traditionellen Weihnachtsleckereien. Da die Zubereitung des Gebäcks viel Zeit in Anspruch nimmt und er vor dem Verzehr einige Zeit lagern muss, greifen viele zu abgepackter Ware aus dem Supermarkt. Wie es um deren Qualität bestellt ist, hat die die Stiftung Warentest untersucht. Wir stellen das Ergebnis in Auszügen vor.

Insgesamt wurden 18 Produkte auf Geschmack und Qualität getestet, darunter 5 Dresdner Christstollen und 13 Marzipanstollen. 

Das Resultat war erfreulich: Jeder zweite Christstollen im Test schnitt gut ab.

Foto-Serie mit 5 Bildern

Dresdner Stollen: Einer der beiden Spitzenreiter ist richtig günstig

Bei den Dresdner Stollen, die alle mit dem Gesamturteil "Gut" bewertet wurden, hatten die Tester kaum etwas auszusetzen. Sie lobten bei allen den lockeren Teig, das ausgewogene Aroma und die stollentypische Würzung. Zwei Stollen stachen jedoch heraus: der "Dresdner Stollen" von Emil Reimann und der "Dresdner Christstollen Original" aus der Lafer Confiserie Collection. Beide erhielten bei der sensorischen Beurteilung, die sich auf Geschmack, Geruch und Mundgefühl bezieht, ein "Sehr gut" (1,0).

Beim Preis gibt es allerdings Unterschiede zwischen beiden Produkten: Mit 8 Euro pro Kilo liegt der Stollen von Emil Reimann im unteren Preissegment. Für den qualitätsgleichen Stollen von Lafer müssen Verbraucher hingegen 20 Euro zahlen. Hierbei handelt es sich allerdings um so genannte Handelskettenpreise, also jene Preise, die Kunden in Supermärkten und Discountern für die Stollen zahlen. Auf den Internetseiten der Hersteller werden oft Stollen aus dem Feinkostsegment angeboten, die sind in der Regel teurer.

Bei den Marzipanstollen hat Niederegger die Nase vorn

Von den 13 getesteten Marzipanstollen erhalten nur vier das Qualitätsurteil "Gut“. Die Markenprodukte liegen hier klar vorn. Testsieger in dieser Kategorie wurde der "Niederegger Marzipan-Stollen". Stiftung Warentest lobt seinen kräftigen Marzipananteil und sein Aroma, das leicht nach Vanille, nach Mandeln und Butter schmeckt. Dafür bekam der Stollen die Gesamtnote "Gut" (2,0).

Mit 22 Euro pro Kilo ist er allerdings aller teuerste der getesteten Stollen. Eine preiswerte, gute Alternative ist der Edelmarzipanstollen von Edeka. Er wurde ebenfalls  mit "Gut" (2,4) bewertet, kostet aber nur fünf Euro. 

Aldi-Stollen schmeckt "essigsäuerlich" und "leicht gärig"

Ansonsten schneiden die Discounter bei den Marzipanstollen eher mittelmäßig bis enttäuschend ab. Auch der "Reichsgraf Edelmarzipanstollen" von Aldi Nord, der für 2,99 Euro pro Kilo angeboten wird, konnte geschmacklich nicht überzeugen. Die Tester beschrieben sein Aroma als "leicht essigsäuerlich". Der Geschmack sei "leicht gärig und sehr süß". Sie quittierten das mit der Gesamtnote "Ausreichend" (4,0). Damit ist der Aldi-Stollen das Schlusslicht im Test.

Dresdner oder Marzipanstollen: Das sind die Unterschiede

Beim Dresdner Christstollen handelt es sich um einen klassischen Butter-Rosinenstollen. Seine geografische Herkunftsbezeichnung ist geschützt. Er muss daher in der sächsischen Landeshauptstadt oder im Großraum Dresden hergestellt worden sein. Außerdem muss er laut EU-Verordnung mindestens 500 Gramm Butter enthalten.

Anders sieht es beim Marzipanstollen aus: Er darf auch in anderen Regionen hergestellt sein und Pflanzenfett enthalten. Typisch für ihn ist der Kern aus Marzipanrohmasse im Inneren des Gebäcks. 

Das komplette Testergebnis finden Sie in der Dezember-Ausgabe der Zeitschrift "Test": Christstollen im Test.

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