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Apfelkuchen: So gelingt der köstliche Kuchen perfekt

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Rezepttipps  

Alle lieben Apfelkuchen - so gelingt er perfekt

22.09.2016, 14:24 Uhr | msh

Apfelkuchen: So gelingt der köstliche Kuchen perfekt. Der Klassiker unter den Obstkuchen ist bei Jung und Alt beliebt. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Der Klassiker unter den Obstkuchen ist bei Jung und Alt beliebt. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Jetzt ist die beste Zeit für den Lieblingskuchen der Deutschen. Gedeckt, mit Pudding oder Schmand, als Rührkuchen oder mit Hefeteig - wer kann dazu schon Nein sagen. Probieren Sie unsere Rezepte doch gleich mal aus und genießen Sie Ihren Favoriten ganz frisch mit einem Klecks Sahne obenauf.

Besonders aromatisch schmeckt ein Apfelkuchen im Herbst mit frisch geernteten Früchten. Sorten, die nicht zerfallen und nicht zu saftig sind, eignen sich gut. Die Äpfel sollten zudem einen kräftigen und leicht säuerlichen Geschmack haben. Eine gute Wahl sind Gravensteiner und Boskoop. Aber auch Elstar, Braeburn, Berlepsch, Goldparmäne und Cox Orange schmecken gut als Kuchen. 

Schneller Apfelkuchen aus Rührteig

Apfelkuchen mit Rührteig. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)Apfelkuchen mit Rührteig. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Schnell und einfach gelingt ein versunkener Apfelkuchen mit Rührteig - auch bekannt unter dem Namen "Apfelkuchen sehr fein". Geben Sie dafür 125 Gramm weiche Butter in eine Rührschüssel und rühren Sie diese geschmeidig. Dazu kommen nach und nach 125 Gramm Zucker, ein Päckchen Vanillezucker und eine Prise Salz. Alles gut vermengen. Dann drei Eier - jedes Ei einzeln auf höchster Stufe - unterrühren. Mischen Sie 200 Gramm Mehl mit zwei Teelöffeln Backpulver und rühren Sie die Mischung unter. Eventuell etwas Milch zum Teig geben.

Füllen Sie den Teig nun in eine Springform (26 Zentimeter Durchmesser) und geben Sie 750 Gramm Äpfel darauf. Entweder Sie schneiden das Obst in kleine Würfel oder in Viertel (am besten der Länge nach noch mehrmals mit dem Messer einschneiden). Die Viertel kreisförmig auf den Teig legen. Nehmen Sie für einen Apfelkuchen vom Blech die doppelte Menge der Zutaten.

Nach dem Backen sind die Apfelstückchen im Teig versunken. Das macht den Kuchen besonders saftig.

Apfelkuchen vegan

Wer auf Eier, Butter und Milch im Apfelkuchen verzichten möchte, kann dieses einfache Rezept mit Rührteig ausprobieren: Mixen Sie 160 Gramm Margarine mit 140 Gramm Rohrzucker, einer Prise Salz und zwei Päckchen Vanillezucker mit dem Handrührgerät schaumig. Mengen Sie 260 Gramm Mehl, mit drei Teelöffeln Backpulver gemischt, und 200 Milliliter Sojamilch unter. Nach Geschmack Zutaten wie den Abrieb einer Zitrone und Rosinen zugeben. Füllen Sie den Rührteig in eine Springform und geben Sie vier in Würfel oder Spalten geschnittene Äpfel auf den Teig. Bei 170 Grad etwa 50 Minuten backen.

Apfeltarte - selbstgemacht besonders gut

Auch bei den europäischen Nachbarn ist der Obstkuchen ein echter Klassiker. Die Franzosen lieben Tarte aux Pommes, eine Apfeltarte mit Nüssen. Der Kuchen wird in einer niedrigen, runden Springform mit geriffeltem Rand gebacken. Ob die Tarte mit Apfelspalten oder Apfelmus belegt wird, ist Geschmackssache. Der Boden ist aber klassisch aus Mürbeteig. Da es dieser kalt mag, sollten die Butter und die Eier aus dem Kühlschrank kommen. Außerdem muss er vor der Weiterverarbeitung mindestens 30 Minuten im Kühlschrank ruhen.

Tarte Tatin - erst stürzen, dann genießen

Rezeptbild: Tarte Tatin (Quelle: TLC Fotostudio)Tarte Tatin (Quelle: TLC Fotostudio)

Die Tarte Tatin wurde nach den Erfinderinnen, den Schwestern Tatin, benannt. Außer Mürbeteig und Äpfeln steckt in ihr noch selbstgemachtes Karamell. Sie wird mit dem Boden oben gebacken und dann gestürzt. Eine schnelle Version dieses Apfelkuchens kann man mit tiefgekühltem Blätterteig backen. Die Apfelspalten werden dann mit Zucker bestreut und erst im Ofen karamellisiert. Besondern gut schmeckt eine Tarte Tatin mit Schlagsahne oder Vanilleeis.

Allseits beliebter Klassiker: gedeckter Apfelkuchen

Rezeptbild: Apple Pie (Quelle: TLC Fotostudio)Apple Pie (Quelle: TLC Fotostudio)

Auch die Niederländer und Portugiesen haben leckere Apfelkuchenrezepte, die unserem gedeckten Apfelkuchen ähnlich sind. Dafür kommt ein Mürbeteig als Boden und Deckel über kleingeschnittene Äpfel, die wahlweise mit Nüssen, Rosinen oder auch mal Rum verfeinert werden. Beim englischen Apple Pie werden die Früchte mit Teigstreifen aus Mürbeteig abgedeckt, die wie ein Gitter angeordnet sind.

Apfelkuchen aufbewahren und einfrieren

Am besten schmeckt ein Apfelkuchen ganz frisch. Aufbewahren lässt sich der Kuchen zwei bis drei Tage, bei Kühlschranktemperatur auch bis zu fünf Tage. Wickeln Sie ihn am besten in Frischhaltefolie ein oder bewahren Sie ihn einem Kuchenbehälter auf. 

Apfelkuchen können Sie auch gut einfrieren - entweder ganz oder in einzelnen Portionen. Auftauen lässt man ihn am besten langsam bei Raumtemperatur.

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