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Anzeichen für Frische  

So erkennen Sie gutes Fleisch schon beim Einkauf

21.07.2014, 15:29 Uhr | fq

Erkennen Sie gutes Fleisch schon beim Einkauf. Beim Fleischkauf gibt es einiges zu beachten. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Beim Fleischkauf gibt es einiges zu beachten. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die Frage, wie man sich als Verbraucher vor schlechtem Fleisch schützen kann, stellen sich viele. Die Verbraucherzentrale NRW gibt Tipps, wie Sie gutes Fleisch schon beim Einkauf erkennen.

Farbe ist ein Frischemerkmal

Um frisches Fleisch zu erkennen reicht es, einige Frische- und Qualitätsmerkmale zu beachten. Ein Frischemerkmal ist die Farbe. Diese sollte bei keiner Fleischsorte gräulich sein. Frisches Schweinefleisch ist hell- bis zartrosa, bei Rind ist die Farbe hell- bis dunkelrot und bei Geflügel hellrosa. Wild sollte dunkelrot bis dunkelbraun gefärbt sein.

Marmorierung als Qualitätsmerkmal

Die Marmorierung des Fleisches sagt etwas über seine Qualität aus. „Je mehr das Fleisch von Fettadergeflecht durchzogen ist, desto mehr Geschmack hat es“, sagt Nora Dittrich von der Verbraucherzentrale NRW. Denn das Fett ist Geschmacksträger und durch die vielen Marmorierungen braucht man zum Braten weniger Öl. Die  Farbe der Marmorierung ist meist kein Anzeichen für die Frische des Fleisches: „Bei einer gelblichen Marmorierung war das Tier vor der Schlachtung schon etwas älter", so Dittrich.

Gutes Fleisch verliert keinen Saft in der Packung

Riecht das Fleisch neutral oder mild, ist dies ein Zeichen für seine Frische. Auch ein leicht säuerlicher Geruch ist noch kein schlechtes Anzeichen. Wenn der Geruch allerdings süßlich ist oder das Fleisch unangenehm riecht, sollten Sie auf den Verzehr lieber verzichten. Zudem sollte sich um das Fleisch kein Saft bilden. "Frisches, Hochwertiges Fleisch verliert nicht viel Wasser und liegt daher nicht in einer nassen Packung", erklärt Nora Dittrich. Auch die Konsistenz sagt etwas darüber aus, wie frisch das Fleisch ist: Drücken Sie mit dem Finger auf das Produkt und schauen Sie, ob eine Druckstelle stark sichtbar zurückbleibt und wie sich das Fleisch anfühlt. Scheint es eine fast schwammige Konsistenz zu haben, und ist die schmierig aussehende Oberfläche auch sonst mit Druckstellen übersät, kann das Fleisch nicht sehr frisch sein.

Mageres Fleisch ist länger haltbar

„Um das gekaufte Fleisch zu Hause so frisch wie möglich zu verzehren, kühlen Sie es unbedingt auch auf dem Heimweg vom Einkauf und bereiten Sie es am besten noch am gleichen Tag zu“, rät Nora Dittrich. Falls Sie das nicht schaffen und das Fleisch aufbewahren wollen, gilt es einiges zu beachten. Es sollte grundsätzlich ununterbrochen bei einer Temperatur von unter sieben Grad, besser noch bei maximal zwei bis vier Grad Celsius, gekühlt werden. Bei höheren Temperaturen besteht die Gefahr, dass sich Keime schneller vermehren. Auch der Fettgehalt im Fleisch beeinflusst die Haltbarkeit. Generell gilt: Je mehr Fett im Fleisch enthalten ist, beispielsweise durch die Marmorierung, desto kürzer ist es haltbar.

Nicht in der Originalverpackung einfrieren

Soll das Fleisch eingefroren werden, benutzen Sie am besten einen luftdichten Gefrierbeutel. Wenn Sie es dann auftauen wollen, bitte so langsam wie möglich. Am besten in einem Gefäß in den Kühlschrank legen, um anschließend die Auftauflüssigkeit ohne weiteren Kontakt zu anderen Lebensmitteln entsorgen zu können. Ideal ist es, das Fleisch in einem Sieb aufzutauen, da sich in dem dabei entstehenden Saft schnell Keime bilden. Die Flüssigkeit kann so gut ablaufen.

LED-Lampen im Supermarkt halten Fleisch frisch

Auch die Supermärkte und Hersteller haben Trick, um Fleisch länger haltbar zu machen. Plastikpackungen wird ein bestimmtes Gas beigemischt. Zudem haben Forscher der Kansas State University herausgefunden, dass LED-Lampen in Kühltruhen von Supermärkten Fleisch länger haltbar machen. Für ihre Untersuchung legten sie verschiedene Fleischprodukte von Schwein, Rind und Pute in Kühltruhen mit herkömmlichen Neonröhren und in Truhen mit LED-Lampen. Das Ergebnis: Die LED-Lampen sind nicht nur energiesparender, sie verlängerten sogar die Haltbarkeit einiger Fleischsorten. So hielt beispielsweise das Rinderkarree-Steak 24 Stunden länger und auch der Farbwechsel verlangsamte sich.

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