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Sieben Anzeichen für die schlechte Qualität von Speiseeis

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Sieben Anzeichen für schlechte Speiseeis-Qualität

01.07.2013, 16:55 Uhr | akl

Sieben Anzeichen für die schlechte Qualität von Speiseeis. Wer Eis von einer Eisdiele kauft, sollte besonders gut hinschauen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Wer Eis von einer Eisdiele kauft, sollte besonders gut hinschauen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Schoko, Vanille und Erdbeere: Ob bei industriell hergestellten Produkten oder bei Eis von der Eisdiele, die traditionellen Eissorten stehen nach wie vor hoch im Kurs. Doch woran erkennt man frisches Eis und wann sollte man besser die Finger davon lassen? Wir haben Silke Schwartau, von der Fachabteilung Ernährung der Verbraucherzentrale Hamburg, befragt.

Eiskristalle weisen auf unterbrochene Kühlkette hin

Oftmals finden sich in Handel Eispackungen, auf denen sich kleine Eiskristalle abgelagert haben. "Befinden sich die Kristalle außen auf der Verpackung, kann man dadurch nicht auf die Qualität des Inhalts schließen. Diese Eiskristalle können entstehen, wenn die Truhe nicht ganz sauber oder Feuchtigkeit in den Gefrierbereich hineingelangt ist", sagt Schwartau. "Sind die Kristalle aber direkt auf und in milchhaltigem Eis, ist das ein Hinweis darauf, dass die Kühlkette unterbrochen und das Eis bereits angeschmolzen und wieder gefroren worden ist. Das ist ein deutlicher Qualitätsmangel."

Im Zweifel das Eis besser umtauschen

Wer zu Hause eine Eispackung öffnet und Eiskristalle vorfindet, kann versuchen, die Ware umzutauschen. "Der Kunde hat ein Recht auf einwandfreie Ware", betont Schwartau. "Gesundheitsschädlich ist das Eis zwar nicht, aber durch die Eiskristalle verändert sich der Geschmack des Eises." Allerdings weist die Expertin darauf hin, dass auch die Kulanz der Filiale eine Rolle spielt. "Nicht immer geht der Umtausch reibungslos. Oftmals müsse der Verbraucher nachweisen, dass er eine Kühltasche benutzt hat und nicht selbst für die Kristallbildung verantwortlich ist. Das sei dann nicht so einfach. "Ein Versuch ist es aber auf jeden Fall wert", so die Expertin. Im Zweifelsfall kann man die Lebensmittelüberwachung einschalten, die direkt im Geschäft eine Probe zieht und eine qualitätsvermindernde Kristallbildung im Labor nachweisen kann.

Wenn bei einer Filiale das Eis zu hoch gestapelt, die Temperatur zu niedrig oder die Truhen schmutzig sind, kann der Kunde auch das der Lebensmittelüberwachung melden. Diese führt dann entsprechende Kontrollen durch.

So lange ist das Eis haltbar

"Eis ist viele Monate haltbar, wenn die Kühlkette nicht unterbrochen wird", sagt Schwartau. Am besten orientiere man sich am Mindesthaltbarkeitsdatum, das auf der Verpackung aufgedruckt ist. Eis ist aber auch viele Wochen nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatum noch essbar, so die Expertin. "Lagert das Eis zu lange in der Truhe, kann es allerdings geschmacklich nachlassen, da das Fett irgendwann beginnt ranzig zu werden."

Bei Eisdielen genau hinschauen

Besonders bei Eisdielen sollte man ganz genau hinschauen. Hygienemängel kann man nicht auf den ersten Blick erkennen, dazu benötigt man eine chemische Laboranalyse. Die Salmonellen- und Durchfallgefahr sei an einer Eisdiele schwer abzuschätzen, sagt Schwartau. Aber die folgenden Punkte zu prüfen, kann sehr hilfreich sein. "Sind die Schürzen und Geschirrtücher der Eisverkäufer schmutzig, ist das Wasser im Reinigungsbehälter des Eisportionierers schon trüb und schlierig und ist ein Großteil des Eises schon angeschmolzen, sollte man vorsichtig sein", warnt die Expertin.

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