Startseite
Sie sind hier: Home > Lifestyle > Essen & Trinken >

Wann man Zucchini besser nicht isst

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Gift im Gartengemüse  

Wann Sie Zucchini besser nicht essen sollten

05.09.2016, 13:34 Uhr | dpa, t-online.de

Wann man Zucchini besser nicht isst. Schmecken Zucchini aus dem eigenen Garten bitter, sollte man sie nicht essen. (Quelle: dpa)

Schmecken Zucchini aus dem eigenen Garten bitter, sollte man sie nicht essen. (Quelle: dpa)

Zucchini sind hierzulande das Sommergemüse schlechthin, viele bauen es für den Hausgebrauch im eigenen Garten an. Doch vor allem selbstgezüchtete Zucchini und Speisekürbisse können eine tödliche Gefahr bergen.

Die Kürbisgewächse können den Stoff Cucurbitacin enthalten. Bei gängigen Sorten, die im Supermarkt erhältlich sind, ist der giftige Stoff herausgezüchtet. Doch im Zuge einer Selbstaufzucht mit eigenen Samen kann sich das Gift im Gemüse wieder bilden. Eigentlich ist der giftige Stoff aus Zucchini herausgezüchtet. Doch im Zuge einer Selbstaufzucht mit eigenen Samen kann sich das Gift im Gemüse wieder bilden.

Hitze begünstigt das Gift

Experten zufolge bringt allerdings nicht nur eine Rückkreuzung oder eine Mutation, wie sie beim Eigenanbau möglicherweise entsteht, das Gift in das Gemüse zurück. Auch sehr heiße Temperaturen begünstigen die Bildung des Bitterstoffs. Dann gerät das Gemüse unter Stress, was ebenfalls die Entstehung von Cucurbitacin anregen kann.

Rezepte 
Leckere Rezepte finden

Schneller Snack, raffiniertes Dinner, klassische Küche - mit der Rezept-Suche finden... Rezepte finden

Zucchini bloß nicht mit Zierkürbissen aufziehen

Gefährlich wird es, wenn Zucchini in der Nähe von Zierkürbissen aufgezogen werden. Durch die Nähe der Pflanzen zueinander kann es zu Rückkreuzungen kommen, wodurch wiederum Zucchini mit Cucurbitacin entstehen können.

Außerdem sollten im eigenen Garten gewonnen Zucchini- und Kürbissamen nicht für den weiteren Anbau verwendet werden. Samen aus dem Handel gelten als sicher.

So erkennen Sie den Giftstoff

Vorsicht ist geboten, wenn das Gemüse bitter schmeckt oder riecht. Dann sollte man unbedingt die Finger davon lassen und auch ein fertig zubereitetes Gericht wegwerfen. Denn selbst beim Kochen wird der giftige Stoff nicht zerstört. Cucurbitacin reizt die Magenschleimhäute. Je nachdem, wie viel in den Körper gelangt, kann es zu Symptomen wie Unwohlsein, Übelkeit und Durchfall kommen. Im schlimmsten Fall kann es zu lebensbedrohlichen, blutigen Durchfällen kommen. Im Sommer 2015 starb ein Mann aus Südwestdeutschland sogar nach dem Verzehr von Zucchini-Eintopf.

Zucchini kühl und dunkel aufbewahren

Eine gute Zucchini erkennt man daran, dass sie roh oder gekocht neutral bis leicht süßlich schmeckt. Am besten sind feste Zucchini mit einer glatten, glänzenden, unbeschädigten Schale. Ob gelbe oder grüne Zucchini ist dabei vollkommen unerheblich, denn Geschmack und Verwertungsmöglichkeiten sind bei beiden Varianten identisch. Da sie sehr druckempfindlich sind, sollten beim Kauf keine Zucchini mit Dellen ausgewählt werden. Zur Aufbewahrung werden sie am besten einzeln in Pergamentpapier oder ein trockenes Tuch gewickelt.

Zucchini bleiben rund eine Woche frisch

An einem kühlen, dunklen Ort können sie gut eine Woche gelagert werden, bis sie schlecht werden. Am besten werden sie im Gemüsefach des Kühlschranks aufbewahrt. Sie sollten aber nicht neben Tomaten, Bananen oder Äpfeln liegen. Sie verströmen das Reifegas Ethylen und lassen die Zucchini schneller altern.

Zucchini richtig zubereiten

Rezepte mit Zucchini gibt es viele. Für Pfannengerichte, Suppen oder Salate sind sie besonders gut geeignet. In pürierter Form eignen sie sich als leckere Dips zu gegrilltem Fleisch, Fisch oder Brot. In Marinade oder Öl eingelegte Zucchini kann auch gut gegrillt oder gebraten werden. Auch für einen Babybrei ist das milde Gemüse perfekt geeignet. Schälen muss man das Gemüse nicht. Viel mehr empfiehlt es sich sie ungeschält zu kochen, da die Zucchini sonst schnell verkochen. Mehr über die richtige Zubereitung lesen Sie hier.

Besonders wertvoll

Zucchini kennzeichnen sich vor allem durch den hohen Gehalt an Nährstoffen wie Calcium, Magnesium, Eisen und zahlreichen Vitaminen, welche wertvolle Bausteine für unsere Gesundheit darstellen. Bei einem Kaloriengehalt von etwa 18 Kalorien pro 100 Gramm ist das Sommergemüse ein leichter, aber sehr nährstoffhaltiger Begleiter beim Abnehmen. Eine gesunde Ernährung ist während einer Schwangerschaft besonders wichtig, da der gestiegene Nährstoffbedarf gedeckt werden muss, der für die optimale Entwicklung von Knochen und Skelett des Babys notwendig ist. Hierfür eignet sich die Zucchini hervorragend.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Weltklasse 
Amateurfußballer haut mit Tor alle vom Hocker

Diese Szene aus einem belgischen Amateurspiel geht um die Welt. Video

Anzeige


Anzeige
shopping-portal