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Nudeln unkonventionell zubereiten

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Raffinierte Pasta  

Nudeln mal ganz anders kochen

26.09.2014, 13:15 Uhr | akl, dpa

Nudeln unkonventionell zubereiten. Wenn beim Kochen das Wasser durch Brühe ersetzt wird, schmecken die Nudeln würziger. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Wenn beim Kochen das Wasser durch Brühe ersetzt wird, schmecken die Nudeln würziger. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Spaghetti und Nudeln aller Art sind allzeit beliebt bei den Deutschen. Da die Gerichte leicht zuzubereiten sind, kochen viele ihre Pasta gerne selbst. Mit leicht umsetzbaren Tipps gelingt das Lieblingsgericht noch besser. Spaghetti bolognese beispielsweise werden würziger, wenn die Nudeln in einem Kalbs- oder anderen Fleischfonds gekocht werden.

Kochen mit Brühe oder Soße anstatt Wasser

Nur in Wasser mit Salz gegarte Pasta schmecke nach nicht viel, sagt der mit drei Michelin-Sternen ausgezeichnete Koch Thomas Bühner. Mit Brühe bekomme sie dagegen sofort einen intensiveren Geschmack. Auch für ein Fischgericht kocht der Küchenchef des Restaurants "La Vie" in Osnabrück die Nudeln nicht in Wasser, sondern in einem Bouillabaisse-Sud. Nudeln mit Tomatensoße gelingen entweder mit Gemüsebrühe, die Teigwaren können aber auch direkt in einer dünnflüssigen Tomatensoße gekocht werden. Durch das Mehl der Pasta dickt die Soße beim Garen ein.

Leckerer Klassiker: Spaghetti carbonara

Auch bei Spaghetti carbonara empfiehlt Thomas Bühner, die Nudeln nicht mit Wasser zu kochen. Stattdessen werden sie zusammen mit Zwiebeln in Milch geschmort. Zuvor wird die Milch mit Speck aromatisiert, wodurch der typische Carbonara-Geschmack entsteht.

Soßen - so lange sind sie genießbar

Die Reste der Nudelgerichte lassen sich je nach Soße unterschiedlich lang aufbewahren. Das BMELV rät zudem, bei Carbonara-Soße vorsichtig zu sein: Da sie rohes Ei enthält, sollte sie gut gekühlt und noch am Tag der Zubereitung verzehrt werden. Sonst droht eine Salmonelleninfektion. Selbstgemachte Hackfleischsoße hält im untersten Kühlschrankfach bis zu zwei Tage, angebrochenes Pesto vier bis fünf. Nicht aufgebrauchte Soßen -Tetrapacks lassen sich mit einer Heftklammer verschließen und so länger haltbar machen, empfiehlt die Initiative "Zu gut für die Tonne!" des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV). Besonders Tomatensoße eignet sich fürs Einkochen. In Einmachgläsern hält diese etwa drei Monate.

Schwitzwasser macht Nudeln matschig

Wer Nudeln für den nächsten Tag vorkocht, sollte diese zwei bis drei Stunden abkühlen lassen, bevor er sie in ein verschließbares Gefäß gibt. Sonst kann sich sogenanntes Schwitzwasser bilden, das die Nudeln matschig werden lässt. Die Soße sollte auf jeden Fall in ein Extragefäß. So kann man später zuerst die Soße erhitzen und dann die Nudeln dazugeben. Das verhindert, dass die Pasta in der Soße nochmals mitgart - und breiig wird. Reste bleiben im oberen Fach des Kühlschrankes bis zu drei Tage haltbar. Möchte man auf Vorrat kochen, lassen sich Nudeln und Soße auch einfrieren. So halten sie sogar einige Monate.

Getrocknete Nudeln länger haltbar als Datum auf der Packung angibt

Getrocknete Nudeln lassen sich übrigens bis zu einem Jahr aufbewahren und können sogar deutlich länger gelagert werden, als das Mindesthaltbarkeitsdatum angibt, so das BMELV. Sei es überschritten, sollte man die Ware allerdings gründlich prüfen. Sehen die Nudeln noch gut aus und riechen sie normal, sind sie in der Regel auch noch genießbar. Wichtig sei, dass die Nudeln bei mäßigen Temperaturen und trocken in einem dicht schließenden Behälter aufbewahrt werden. Dabei spiele es keine große Rolle, ob die Packung bereits geöffnet ist. Und: Auch wenn bunte Nudeln ihre Farbe verlieren, kann man sie noch essen.

Parmesan mag kein Plastik

Wer Parmesan oder Grana Padano am Stück kauft, hat bis zu vier Wochen Freude am würzigen Geschmack. Damit Schimmel keine Chance hat, rät das BMELV, die Käsestücke auf keinen Fall in Plastik einzuwickeln. Besser geeignet sei ein Leinentuch. Dieses nimmt Feuchtigkeit besser auf. Alternativ kann der Hartkäse aber auch in Papier eingeschlagen oder in einer Käsedose im mittleren Kühlschrankfach gelagert werden.

Etwas weißlicher Schimmel sei bei Grana Padano und Parmesan kein Grund, den Käse wegzuwerfen, berichtet das BMELV. Befallene Stellen könnten einfach großzügig weggeschnitten werden. Allerdings gilt diese Regel nur für Hartkäse. 

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