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Lieber Sekt oder Champagner?

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Prickelnde Schaumweine  

Lieber Sekt oder Champagner?

27.11.2014, 15:51 Uhr | afp

Lieber Sekt oder Champagner?. Sekt: Champagner ist ein edler Tropfen, der nicht teuer sein muss. (Quelle: imago)

Champagner ist ein edler Tropfen, der nicht teuer sein muss. (Quelle: imago)

Das neue Jahr begrüßt man traditionell mit Feuerwerk und einem Glas Sekt oder Champagner. Ob nun zu Sekt oder Champagner gegriffen wird, ist Geschmackssache. Wir erklären die Unterschiede der beiden Schaumweine und welche Gärung besonders hochwertig ist.

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So entsteht das Prickeln der Schaumweine

Bei allen Qualitätsschaumweinen handelt es sich um zwei Mal vergorenen Wein mit einem Mindestdruck von 3,5 bar. Das Prickeln entsteht durch die Kohlensäure aus der Gärung. Während Sekt - in Frankreich "Crémant", in Spanien "Cava", in Italien "Spumante" genannt - in unterschiedlichen Verfahren hergestellt werden kann, ist für den Champagner die Flaschengärung vorgeschrieben. Vor allem darf der markenrechtlich geschützte Name "Champagner" nur für Schaumweine verwendet werden, bei denen die für die Herstellung verwendeten Grundweine aus der französischen Region Champagne stammen.

Das zeichnet Rebsortensekt aus

Für den Sekt ist hingegen kein bestimmtes Anbaugebiet vorgeschrieben. Beim sogenannten Rebsortensekt müssen jedoch 85 Prozent der verwendeten Weine aus Trauben der angegebenen Rebsorte wie etwa Riesling stammen. Ist ein bestimmtes Anbaugebiet (b.A.) auf dem Etikett angegeben, müssen alle Trauben von dorther kommen. Rebsortensekt ist ähnlich teuer wie Champagner.

So viel Zucker ist in den Schaumweinen enthalten

Sekt oder Champagner mit der Bezeichnung "trocken" beziehungsweise "sec" enthält bis zu 35 Gramm Restzucker pro Liter, "extra trocken" bis zu 20 Gramm. Sekt oder Champagner mit der Bezeichnung "brut" darf hingegen nur maximal 15 Gramm Zucker pro Liter enthalten. Zum Vergleich: Trockener Wein hat maximal neun Gramm Restzucker. Wer lieber halbtrockene Schaumweine trinkt, muss mit bis zu 16,5 Stück Würfelzucker pro Liter rechnen. Das entspricht ungefähr 50 Gramm Zucker.

Für Qualitätsschaumweine ist ein Mindestalkoholgehalt von zehn Prozent vorgeschrieben.

Diese Gärung ist besonders hochwertig

Entscheidend für Süße und Aroma ist neben den verwendeten Grundweinen das Herstellungsverfahren. Es gibt die traditionelle Flaschengärung und die Gärung im Tank. Preiswerte Sekte reifen meist im Tank und werden dann umgefüllt - was aber dem Geschmack nicht unbedingt schadet, wie frühere Untersuchungen der Stiftung Warentest und von "Öko-Test" zeigen. Bei der Flaschengärung erfolgen dagegen alle Schritte wie Gärung, Rütteln und Enthefen in ein und derselben Flasche - sie gilt daher als besonders hochwertig.

Champagner muss nicht teuer sein

Im Großtank hergestellter, preiswerter Sekt hat in früheren Tests überwiegend gut abgeschnitten. Gute Sekte aus traditioneller Flaschengärung sind natürlich deutlich teurer. Wer indes zu Silvester lieber die Champagner-Korken knallen lassen will, muss auch dafür nicht unbedingt tief in die Tasche greifen. Bei Discountern gibt es Champagner bereits um die 13 Euro.

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