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Verbraucherzentrale: "Landfrauenküche. Die besten Rezepte für jede Jahreszeit"

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Landfrauenküche  

Das perfekte Sommermenü für Genießer

05.06.2014, 12:08 Uhr | Ann-Kathrin Landzettel

Verbraucherzentrale: "Landfrauenküche. Die besten Rezepte für jede Jahreszeit". Landfrauenküche (Quelle: Verbraucherzentrale NRW)

Landfrauen wissen, was lecker schmeckt. Zum Beispiel ein herzhafter Gulaschtopf. (Quelle: Verbraucherzentrale NRW)

Morgens geerntet und mittags schon auf dem Tisch: Die Landfrauen wissen, was lecker schmeckt und sie kennen die besten Rezepte mit regionalen Zutaten. Eine schmackhafte Sammlung mit über 100 Ideen findet man in dem Ratgeber "Landfrauenküche. Die besten Rezepte für jede Jahreszeit“ der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Daraus haben wir für Sie das perfekte Sommermenü zusammengestellt.

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Vorspeise: Feines Kressesüppchen

Für die Vorspeise für vier Personen brauchen Sie einen Esslöffel Rapsöl, eine Zwiebel, drei Kressekästchen, einen Liter Gemüsebrühe, 20 Gramm Mehl, 100 Gramm Frischkäse sowie Salz, Pfeffer und Muskat.

Erhitzen Sie das Rapsöl in einem Topf und lassen Sie die fein gewürfelte Zwiebel einige Minuten dünsten. Legen Sie einige Blätter Kresse zur Seite, um diese später für die Dekoration der Suppe verwenden zu können. Den Rest schneiden Sie ganz fein und geben ihn ebenfalls in den Topf. Fügen Sie, nachdem die Kresse einige Minuten gedünstet wurde, das Mehl hinzu. Mischen Sie nun die Gemüsebrühe unter und schmecken Sie die Suppe mit den Gewürzen ab. Nachdem die Suppe etwas köcheln konnte, kommt der Frischkäse hinzu. Anschließend pürieren Sie die Suppe noch. Nachdem die Suppe auf den Tellern verteilt ist, werden die zurückgelegten Kresseblättchen darüber gestreut. Die Landfrauen empfehlen außerdem Crôutons als knusprige Einlage.

Hauptspeise: Herzhafter Gulaschtopf

Der Gulaschtopf ist gut vorzubereiten und macht viele Gäste satt. Für vier Personen brauchen Sie 750 Gramm Gulasch halb und halb, zwei Knoblauchzehen, zwei Zwiebeln, drei Esslöffel Tomatenmark, 30 Gramm Mehl, fünf Möhren, 250 Gramm Champignons, ein Bund Lauchzwiebeln, ein bis zwei Esslöffel Johannisbeergelee, eineinhalb Liter Gemüsebrühe, einen Esslöffel Rapsöl zum Anbraten sowie Salz und Pfeffer.

Schneiden Sie das Fleisch in mundgerechte Stücke und braten Sie diese portionsweise in einer Kasserolle an. Würzen Sie mit Salz und Pfeffer. Schneiden Sie Zwiebeln und Knoblauch klein und geben Sie diese mit in den Bräter. Rühren Sie das Tomatenmark unter und stäuben Sie das Mehl dazu. Das Ganze muss nun kurz anschwitzen. Dann kommt die Gemüsebrühe hinzu. Kochen Sie diese kurz auf und geben Sie den Topf anschließend in den Backofen. Bei 180 Grad muss das Fleisch nun eineinhalb Stunden schmoren.

In der Zwischenzeit müssen die Möhren geschält und die Champignons sowie Lauchzwiebeln gesäubert werden. Schneiden Sie das Gemüse nun in Scheiben und geben Sie diese nach der Hälfte der Garzeit mit in den Bräter. Zum Schluss kommt das Johannisbeergelee hinzu und der Eintopf wird mit Salz und Pfeffer nochmals abgeschmeckt. Einen besonderen Tipp haben die Landfrauen: Wer mag, kann einen Teil der Gemüsebrühe durch Rotwein ersetzen oder Speckwürfel hinzugeben. So wird der Gulaschtopf kräftiger im Geschmack. Nudeln und Kartoffeln eignen sich als Beilage am besten. Aber auch Reis und Brot schmecken gut.

Nachtisch-Klassiker: Hefepflaumenplatte

Eine Hefepflaumenplatte zum Nachtisch dürfte für Begeisterung bei Jung und Alt sorgen. Das Rezept ergibt etwa zwölf Stück Kuchen. Für den saftigen Nachtisch brauchen Sie 500 Gramm Mehl, einen Würfel Frischhefe oder zwei Päckchen Trockenhefe, 75 Gramm Zucker, eine Messerspitze Vanillemark, 50 Gramm zerlassene Butter oder Margarine, 250 Milliliter lauwarme Milch mit einem Fettanteil von 3,5 Prozent, zwei Eier, zwei bis drei Kilogramm Pflaumen, Hagelzucker und eine Prise Salz.

Geben Sie das Mehl in eine Schüssel, drücken Sie eine Mulde hinein und bröckeln Sie die Hefe dazu. Diese wird mit einem Esslöffel Zucker und mit 125 Millilitern Milch in der Mulde verrührt. Bedecken Sie die Mischung mit etwas Mehl vom Rand. Nun muss die Hefe 20 Minuten gehen. Anschließend geben Sie Eier, Salz, die weiche Butter oder Margarine, Vanillemark sowie die restliche Milch hinzu und kneten alles zu einem Teig. Nun muss der Teig an einem warmen Ort weitere 20 Minuten gehen. Kneten Sie ihn danach nochmal gut durch und rollen Sie ihn auf einem mit Backpapier belegtem Blech aus. Jetzt kommen die Pflaumen an die Reihe. Diese müssen gewaschen, halbiert, entsteint und dann hochkant, mit der Schale in Teigrichtung, auf das Blech gelegt werden. Jetzt darf der Kuchen noch einmal 15 Minuten gehen und kommt dann bei 200 Grad Celsius für 20 bis 30 Minuten in den Backofen. Zu guter Letzt wird der Hagelzucker auf dem Kuchen verteilt. Der Hausfrauentipp dazu: Wer mag, kann den Kuchen auch mit Zimt verfeinern.

Auch für Kochanfänger geeignet

Wer deftig-würzige Hauptspeisen sowie lecker-süße Nachspeisen mit saisonalen Zutaten für jede Jahreszeit sucht, liegt mit dieser Rezeptsammlung richtig. Die Zubereitungsanleitungen sind leicht verständlich und in einer Schritt für Schritt-Anleitung übersichtlich dargestellt. Alle wichtigen Nährwertangaben sind aufgeführt. Auch wer nicht so viel Erfahrung mit dem Kochen hat, dürfte mit den Rezepten keine Schwierigkeiten haben. Unter jedem Rezept findet man außerdem einen Hausfrauentipp, mit dem sich das Gericht zusätzlich verfeinern lässt. Zudem enthält der Ratgeber gute Tipps zur Lagerung und Haltbarkeit der verschiedenen Obst- und Gemüsesorten und punktet mit einem Saisonkalender

Das Kochbuch kostet 19,90 Euro und ist in den örtlichen Beratungsstellen der Verbraucherzentrale NRW oder im Internet unter www.vz-nrw.de/shop erhältlich.

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