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Kuchen: Russischer Zupfkuchen gelingt ganz leicht

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Beliebt in Ostdeutschland  

Ein Russischer Zupfkuchen gelingt ganz leicht

19.02.2015, 11:30 Uhr | dpa

Kuchen: Russischer Zupfkuchen gelingt ganz leicht. Russischen Zupfkuchen (Quelle: dpa)

Auch für Backanfänger prima geeignet: Russischer Zupfkuchen. (Quelle: dpa)

Herrlich saftig und so lecker wie Käse- und Schokoladenkuchen zusammen: der Russische Zupfkuchen darf auf keiner Kaffeetafel fehlen. Die klassische Variante besteht aus dunkelbraunen Teigstreusel auf einer goldbraun gebackenen Quarkmasse und einem dunklen Mürbeteigboden. Doch die beliebte Käsekuchenvariante muss nicht nur aus Schokolade und Quark bestehen. Beeren, Pfirsiche und Zimt eignen sich perfekt zum Abwandeln.

Die Zubereitung des Kuchenklassikers ist keine große Hürde. In den Mürbeteig kommen Mehl, Backpulver, Butter, gesiebter Kakao, Salz, Zucker und Eier. Die Zutaten werden zusammengeknetet und der fertige Teig 30 Minuten kalt gestellt.

Für die Quarkmasse verrührt man Quark, süße Sahne, Eier, Zitronensaft, Zucker, Stärke und eine Prise Salz. Bäckermeister Thomas Neuendorff von der Bäckerei und Konditorei Neuendorff in Berlin empfiehlt, die süße Sahne aufzuschlagen. Dann hat die Käsemasse mehr Stand und ist viel vollmundiger im Geschmack.

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Russischen Zupfkuchen nicht zu heiß backen

In einer eingefetteten Springform wird zuerst der halbe Mürbeteig ausgelegt und darauf die Quarkmasse verteilt. Der restliche Teig wird auf die Quarkmasse mit den Händen in Stücke "gezupft" - daher auch der Name. Das Gebäck ist aber auch als Kuhfleckenkuchen bekannt.

Beim anschließenden Backen im Ofen gibt es einiges zu beachten. Kochbuchautorin Anne-Katrin Weber aus Hamburg rät zum Beispiel, den Zupfkuchen nicht zu heiß zu backen. Sonst geht die Quarkmasse zu sehr auf und sackt später wieder zusammen. Empfehlenswert ist eine Backdauer von etwa einer Stunde bei 180 Grad.

Einschneiden schützt vor Zusammenfallen

Neuendorff rät, den Kuchen dann noch zehn Minuten bei 200 Grad im Ofen zu lassen. Dann bekomme er seinen schönen goldbraunen Rand. Damit der Kuchen nicht zusammenfällt, schneidet man ihn am besten eineinhalb Zentimeter horizontal am Rand ein. Dann kann die Luft entweichen. Wer keine Risse im Kuchen haben möchte, kann die gefettete Springform noch mit Zucker bestreuen. Dadurch löst sich der Kuchen besser.

Variationsmöglichkeiten für den Russischen Zupfkuchen gibt es viele. Mit Mandarinen, Erdbeeren, Pfirsichen, Kirschen oder Brombeeren bekommt er eine fruchtige Note. Um einen winterlichen Geschmack zu bekommen, kommt Zimt in die Quarkmasse. Vegan wird der Zupfkuchen mit veganer Margarine, Sojamilch oder Sojajoghurt.

Ein Russischer Zupfkuchen hält sich

"Das ist für mich ein Hausfrauenrezept, das man nach den Zutaten variieren kann, die im Schrank stehen", sagt Chefkoch Philipp Wolter. Im Sternerestaurant würde er den Kuchen in verschiedene Komponenten zerlegen, damit er in die moderne Küche passt. "Man könnte eine Quarkmousse separat machen oder aus dem Teig einen Crumble zubereiten."

Das Gute am Russischen Zupfkuchen ist, dass man ihn nicht sofort aufessen muss. "Einen russischen Zupfkuchen kann man eine ganze Woche genießen", sagt Bäckermeister Thomas Neuendorff. Ann-Kathrin Weber empfiehlt: "Nicht lauwarm essen, dann schmeckt er am besten."

"Jeder kriegt ihn hin"

Die Bekanntheit des Russischen Zupfkuchens ist wohl vor allem deshalb so groß, weil er schon seit Jahren als Fertigbackmischung in deutschen Supermarktregalen erhältlich ist. "1993 kam der ganz groß raus", sagt Weber. "Überall ploppten auf einmal Rezepte für Russischen Zupfkuchen auf", erzählt die Kochbuchautorin. Doch der Kuchenklassiker war schon vor der Backmischung beliebt - und zwar vor allem in Ostdeutschland.

Mittlerweile ist er in ganz Deutschland eine feste Größe. "Das ist eine Geschmacksrichtung, die jeder gerne mag, wegen der Schokolade und dem Quark", sagt Philipp Wolter. Doch nicht nur das, er ist auch ganz einfach zu machen. "Jeder kriegt ihn hin", versichert Kochbuchautorin Weber.

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