| Linda Freutel
Nasse Haare trocken zu bekommen ist nicht schwer. Dabei aber die richtige Methode zu verwenden, ist eine Herausforderung. Denn Hitze und Föhnluft entziehen dem Haar Feuchtigkeit, machen es spröde und können Spliss begünstigen. Außerdem kann man mit der richtigen Technik mehr Volumen in den Haarschopf zaubern. Ob Föhnen, Trockenhaube oder Glätteisen: Wir zeigen Ihnen die gängigsten Techniken im Check, um die Haare zu trocknen.
Die neuste Föhn-Generation arbeitet nicht nur mit einem herkömmlichen Heißluftgebläse, sondern zusätzlich mit einer speziellen Ionen-Technologie. Hierbei werden dem Luftstrom negativ geladene Luftteilchen beigefügt. Diese so genannten Ionen sollen die durch Hitze ins Haar gelangten, positiven Ionen neutralisieren und dadurch ein statisches Aufladen der Haare verhindern. Der Effekt: Das Styling funktioniert leichter, da sich die Haare nicht mehr elektrisch auflagen und umher fliegen. Schonender ist diese Methode dennoch nicht. Auch Ionen-Föhns können sehr heiß werden und dem Haar damit schaden. Trotz Ionen-Technologie sollte man sich daher an die genannten Föhnregeln halten. Das heißt: geringe Temperatur und großer Abstand zwischen Föhn und Haar.
Föhn ist nicht gleich Föhn. Durch einen einfachen Aufsatz erhält man schon ein komplett anderes Gebläse. So genannte Diffuser-Aufsätze eigenen sich ideal zum Trocknen von Locken und Wellen. Diese Aufsätze sehen aus wie große, runde Platten, aus denen viele kleine Zacken herausragen. Der Luftstrom wird durch diesen Aufsatz breiter gestreut und sanfter verteilt. Lockige Strähnen können dadurch nicht mehr auseinander gewirbelt werden und behalten so ihre Form und Sprungkraft. Styling-Tipp: Ein optimales Ergebnis wird erzielt, wenn man den Diffuser unterhalb der Haarspitzen hält und die einzelnen Strähnen vorsichtig auf den Aufsatz legt, ohne diesen zu bewegen.
Trockenhauben – egal ob beim Friseur oder daheim – haben einen Vorteil: Sie haben einen vergleichsweise schwachen Luftstrom, sodass die Haare gleichmäßig und schonend getrocknet werden. Die Kehrseite der Medaille ist, dass es oft lange dauert, ehe die Haare vollständig getrocknet sind. Vor allem bei langen oder dicken Haaren dringt der Luftstrom oft nicht bis an die Kopfhaut vor. Leider lassen sich Trockenhauben daher nicht sehr vielseitig einsetzen. Ideal sind sie aber zum Trocknen von Haaren, die auf Papilotten oder Lockenwickler gedreht sind. Auch hier gilt zu beachten: Trockenhauben arbeiten auch nur mit einem warmen Luftstrom. Achten Sie daher darauf, dass diese Luft nicht zu heiß ist.
Die Haare mit der Hilfe von Mutter Natur trocknen zu lassen, ist eindeutig die gesündeste Alternative - aber leider nicht immer die effektivste. Zum einen dauert es bei langen und dicken Haaren oft lange, bis es trocken ist. Zum anderen können die nassen Strähnen im Nacken besonders im Winter zu Verspannungen oder Verkühlungen führen. Und auch schönheits-technisch gibt es einen Haken: Luft getrocknete Haare verlieren oft an Volumen und hängen platt und unfrisiert herunter. Anders bei naturgewelltem Haar: Hier erzielt man mit dem Lufttrocknungsverfahren ein optimales Ergebnis. Tipp: Kneten Sie die Locken regelmäßig während des Trockenvorgangs – das verbessert die Sprungkraft der lockigen Haarpracht.
Eines kann man gleich vorweg nehmen: Glätteisen sind inzwischen besser als ihr Ruf. Denn moderne Eisen sind in der Regel mit Keramik- oder Teflon beschichtet und greifen daher die Haare nicht so sehr an. Wegen der hohen Hitze, die von einem Glätteisen ausgeht, empfiehlt es sich dennoch mit Hitzschutzpräparaten zu arbeiten, die das Haar in einen pflegenden Kokon hüllen. Lassen Sie sich nicht irritieren, wenn beim Glätten ein leichter Qualm entsteht. Hierbei handelt es sich meistens nicht um verbrennende Haare, sondern um verdunstendes Wasser oder Haarpflegemittel. Glätteisen werden übrigens ausschließlich zum Stylen der Haare, nicht aber zum Trocknen verwendet. Ehe man mit einem Eisen arbeitet, müssen die Haare also bereits vollständig trocken sein. Tipp: Die Frisur wird voluminöser und schöner, wenn man die Haare vorher mit großen Rundbürsten föhnt.
ratgeber.t-online.de:Elektrische Haare: Tipps gegen aufgeladene Haare
| Linda Freutel
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