03.05.2012, 15:28 Uhr | ug
„Ich hab die Haare schön“ - von wegen! Wer zu viel stylt und sprayt, verliert an natürlichem Glamour. Das gilt vor allem für aufwendige Frisuren, wie sie Friseure und Stylisten gerne zaubern. Ob XXL-Schleife auf der Stirn, furchtbarer Farbrausch oder wirres Vogelnest: Damit Sie von desaströsen Haarstylings verschont bleiben, zeigen wir einige besonders abschreckende Beispiele in unserer Fotoshow: Diese Frisuren gehen gar nicht.
„Lass dich überraschen“ – aber bitte nicht bei einem Friseurbesuch. Auch wenn Stylisten immer wieder Kurzhaarfrisuren als "en vogue" preisen, kurze Schnitte wie der Pixie-Cut oder längere Versionen wie der Bob stehen nicht jeder Frau. Wer seine Mähne lange gezüchtet hat, sollte sich genau überlegen, ob er die Haare wirklich für einen kurzweiligen Trend lassen will. Sonst sind Tränen vorprogrammiert. Selbst Hollywood-Schauspielerin Cameron Diaz gab kürzlich zu, wegen ihres aktuellen Kurzhaarschnittes beim Friseur geheult zu haben. „Es war ein kleines Missverständnis. Ich sagte, ich wollte es etwas kürzer haben“, sagte sie in einem Interview auf NBC. Plötzlich habe sie viel zu kurze Haare gehabt. „Das war einer der Momente, wo ich einfach nicht mehr konnte - ich habe angefangen zu heulen.“ Sie habe sich ohne ihre langen Haare einfach sehr verletzlich gefühlt.
Frisuren mit Farb-Desaster
Nicht ganz so drastisch, aber dennoch ärgerlich ist es, wenn die Wunschfarbe nach dem Tönen zum Alptraum wird. Zwar schicken Designer ihre Haar-Models mit pinken Strähnen oder so genanntem Two-Tone-Hair, zwei extrem unterschiedliche Tönungen, auf den Laufsteg. Aber Mut wird nicht immer belohnt. Trendfarben wie Kirschrot, Pink oder Pfirsich lassen sich herrlich in Accessoires wie Haarreifen, Spangen oder Tüchern tragen. Der Vorteil: Sie lassen sich schneller wieder ablegen als ein aufwendig und angreifend gefärbter Schopf.
Auch wenn Schnitt und Farbe stimmen, ist das Haar-Desaster nicht gebannt. Wer zu viel, zu hoch oder zu wirr steckt, läuft Gefahr, als Vogelscheuche statt „Vogue“-Cover-Anwärterin wahrgenommen zu werden. Zwar feiert der Retro-Look mit voluminösen Hochsteckfrisuren, Tollen und Wellen in regelmäßigen Abständen ein Comeback, doch tragbarer wird er dadurch nicht. Extrem toupierte Hochsteckfrisuren, fest verkleistert und mit massig Haarspray fixiert, sind längst nicht mehr zeitgemäß. Das gilt auch für gewagte Stylings mit XXL-Schleifen oder Kopftüchern. Sie müssen zum Typ und dem Kleidungsstil passen, sonst wirken sie schlichtweg fehl am Platz und verdecken Ihr hübsches Gesicht. Daher lohnt es sich den ein oder anderen schrägen Haartrend schlichtweg zu ignorieren. Schließlich lässt die gelungene, passende Frisur die Ausstrahlung einer Frau automatisch steigen – und Sie können selbstbewusst sagen: „Ich hab‘ die Haare schön!“
Quelle: ug
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