01.05.2013, 13:27 Uhr | hut
Häufiges Haarwaschen sorgt nicht für Glanz, sondern für Spliss und Schuppen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)
Egal ob lockig, glatt, kurz oder lang: Ist das Haar gepflegt, sieht jede Frisur einfach schöner aus. Doch die richtige Pflege ist nicht immer leicht. So kann häufiges Waschen das Haar strapazieren und die falsche Pflege statt für strahlenden Glanz plötzlich für eine stumpfe, schuppige Krause sorgen. Wir nennen die größten Haarpflege-Sünden und geben Tipps für schönes, glänzendes Haar.
Viel hilft viel? Bei der Haarwäsche ist dieser Leitspruch völlig fehl am Platz. Denn zu häufiges Waschen trocknet das Haar aus und belastet eine bereits strapazierte Mähne noch mehr. Wer mit viel Shampoo und Spülung entgegenwirken will, macht alles nur noch schlimmer. Denn beides entzieht der Kopfhaut viel Fett und der Schutzmantel der Kopfhaut wird durch das intensive Waschprogramm angegriffen. Trockene, juckende Haut und Schuppen sind die Folge. Shampoo-Rückstände auf der Haut können das Haar überdies fettig aussehen lassen. Bei der Haarpflege zählt deshalb Qualität statt Quantität: Besser seltener waschen, dafür aber einmal die Woche eine Haarkur verwenden. Diese stärkt die angegriffene Haarstruktur und verleiht den gewünschten Glanz.
Das Kämmen stellt eine besondere Belastung für das Haar dar. Oft wird am Schopf gerissen, kleine Knötchen werden rabiat durchgekämmt oder ausgerissen. Diese tägliche Prozedur schädigt die Haarstruktur und überdehnt die Haare. Da nicht mehr Kämmen aber auch keine Lösung ist, sollte man bereits beim Kauf der Bürste einige Dinge beachten. Die Borsten der Bürste sollten weit auseinanderstehen. Besonders gut eignen sich Naturborsten, da diese beim Kämmen die Talgproduktion anregen. Der natürliche Talg wird so im Haar verteilt und verleiht ihm zusätzlichen Glanz. Beim Bürsten selbst sollte man vorsichtig vorgehen. Das Wichtigste bei langen Haaren ist: Bloß nicht von oben nach unten durchkämmen. Stattdessen bei den Spitzen anfangen und dort zuerst kleine Knoten entwirren. Dann zum Mittelteil und zum Ansatz vorarbeiten. Das verhindert, dass die Haare brechen.
Man steigt aus der Dusche und alles tropft. Da hilft nur eins: Handtuch her und schnell alles trocken rubbeln. Was für den Körper funktioniert, ist für das empfindliche Haar aber äußerst schädlich. Denn das Frottieren raut die Haaroberfläche auf und kann so zu Spliss führen. Schonender ist es, das Haar mit dem Handtuch nur anzudrücken und trocken zu tupfen. Auch sollte nasses Haar nicht sofort gekämmt werden, da es jetzt aufgequollen und besonders empfindlich ist. Wer jedoch aufs Kämmen nicht verzichten will, sollte einen grobzinkigen Kamm verwenden.
Wenn es schnell gehen muss, ist der Föhn rasch zur Hand. Doch die heiße, trockene Luft sorgt für Spliss in den Spitzen und für mattes, stumpfes Haar. Generell ist es daher weit schonender, die Haare an der Luft trocknen zu lassen. Wer auf das Föhnen aber nicht verzichten kann, sollte eine kühle oder lauwarme Stufe wählen. Auch mit dem Diffusor werden die Haare weniger stark erhitzt und dadurch weniger strapaziert. Pflegende Produkte wie Hitzeschutzsprays oder -fluide, die vor dem Styling aufgetragen werden, bieten zusätzlichen Schutz und versorgen das Haar zudem mit Glanz.
01.05.2013, 13:27 Uhr | hut
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