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    Alkohol: Suchtgefahr betrifft vor allem Männer

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    Alkohol  

    Alkoholsucht betrifft vor allem Männer

    28.12.2012, 17:49 Uhr | dpa

    Alkohol: Suchtgefahr betrifft vor allem Männer . Alkohol birgt vor allem für meiner große Suchtgefahr. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

    Alkohol birgt vor allem für meiner große Suchtgefahr. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

    Ob Feierabendbier, ein Glas Sekt zum Anstoßen oder der Verdauungsschnaps - Alkohol gehört für viele einfach dazu. Doch Alkohol kann insbesondere für Männer zum Suchtmittel werden. Rund jeder dritte Mann (32,4 Prozent) zwischen 18 und 64 Jahren hat einen riskanten Alkoholkonsum. Darauf weist die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) in Köln hin. Doch ab wann ist man alkoholabhängig?

    Junge Männer trinken besonders viel

    Riskanter Alkoholkonsum ist bei gleichaltrigen Frauen wesentlich seltener. Ihr Anteil liegt bei nur etwa 9 Prozent. Noch weiter verbreitet ist schädlicher Alkoholkonsum bei jüngeren Männern, wie aktuelle Erhebungen der BZgA ergaben. Mehr als die Hälfte (54,5 Prozent) der Männer zwischen 18 und 25 Jahren trinkt sich mindestens einmal, jeder fünfte (20,1) sogar mindestens viermal im Monat einen Rausch an (Frauen: 28,7 beziehungsweise 5,4).

    Zwei Gläser Bier sind schon gesundheitsschädlich

    Doch nicht nur der Alkoholkonsum ist hoch, auch Alkoholsucht ist weit verbreitet. Statistisch gesehen sind 3,4 Prozent aller Männer zwischen 18 und 64 und 1,4 Prozent der Frauen alkoholabhängig. Gesundheitsschädlich ist Alkohol der BZgA zufolge schon, wenn ein Mann mehr als 24 Gramm reinen Alkohol am Tag trinkt. Das entspricht zwei Gläsern Bier à 0,3 Litern. Frauen schadet schon die halbe Menge.

    Kriterien der Alkoholabhängigkeit

    Nach internationalen Standards gilt als alkoholabhängig, wer drei der folgenden Kriterien mindestens einen Monat lang erfüllt: starkes, unwiderstehliches Verlangen nach Alkohol, verminderte Kontrollfähigkeit auf Menge und Dauer des Alkoholkonsums, körperliche Entzugserscheinungen wie Zittern, Gewohnheitseffekt (um die gewünschte Wirkung zu erreichen, sind zunehmend größere Mengen notwendig), zunehmende Einengung der Interessen auf den Alkoholkonsum und anhaltender Alkoholkonsum trotz Erkrankungen. 

    Alkohol zerstört Leber und Nerven

    Klick aufs Bild: So schlimm sind die Folgen von Alkohol. (Quelle: newslab) Klick aufs Bild: So schlimm sind die Folgen von Alkohol. Alkohol kann Experten zufolge unter anderem Krebs, Epilepsie, Leberzirrhose und Pankreatitis verursachen. Zudem wirkt das Rauschmittel auf Nervenzellen wie ein Gift und kann die sogenannte alkoholische Polyneuropathie auslösen. Im Anfangsstadium äußert sich das Leiden häufig in Kribbeln, Pelzigkeit und Taubheitsgefühlen oder auch verändertem Schweißverhalten. Später können chronische Schmerzen und Gangstörungen infolge motorischer Ausfällen auftreten.


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